49. Rupertikirtag in Salzburg eröffnet – Landesfeiertag mit Gratis-Öffis

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In der Salzburger Altstadt hat der 49. Rupertikirtag begonnen. Das Volksfest zu Ehren des Landespatrons, des Heiligen Rupert, erstreckt sich über den Alten Markt, den Residenzplatz, den Domplatz und den Kapitelplatz und dauert bis Sonntag.

Eröffnung mit Salutschüssen und Bieranstich

Eröffnet wurde der Kirtag mit dem Einmarsch des Salzburger Hanswurst. Um 12.00 Uhr läuteten die Domglocken zum Angelus, begleitet von Salutschüssen der Salzburger Bürgergarde. Im Anschluss nahm der Bürgermeister den traditionellen Bieranstich vor.

Die Feststände öffnen an den regulären Veranstaltungstagen jeweils um 10.00 Uhr. Am Sonntag sowie am Mittwoch, den 24. September, beginnt der Betrieb erst um 11.15 Uhr. Der Kirtag endet an allen Tagen einheitlich um 22.30 Uhr.

Landesfeiertag mit kostenlosem Nahverkehr

Der 24. September ist der Namenstag des Heiligen Rupert und in Salzburg zugleich Landesfeiertag. An diesem Tag gilt ein Landes-Freifahrtag: Sämtliche Fahrten mit allen SVV-Bus- und Bahnlinien im Bundesland Salzburg sind von Betriebsbeginn bis Betriebsende kostenlos.

Kinder und Jugendliche mit gültiger Aktiv:Karte KIDS erhalten zudem zehn Jetons, die bei teilnehmenden Fahrgeschäften für kostenlose Fahrten eingelöst werden können. Am Festgelände steht außerdem eine Anlaufstelle zur Verfügung, an die sich Besucherinnen und Besucher bei unangenehmen Situationen, Belästigung oder Übergriffen wenden können.

ORF Radio Salzburg berichtet am 23. und 24. September jeweils von 14.00 bis 19.00 Uhr live vom Rupertikirtag.

Der Heilige Rupert als Landespatron

Der Heilige Rupert gilt als Gründerfigur des heutigen Salzburg und wird als Landespatron des Bundeslandes verehrt. Feste zu Ehren von Landes- und Stadtpatronen haben in vielen Regionen Österreichs eine lange Tradition und verbinden kirchliche Elemente wie Glockengeläut mit weltlichem Jahrmarktsbrauchtum. Kirtage dieser Art gehen historisch häufig auf Kirchweihfeste zurück, aus denen sich im Lauf der Zeit mehrtägige Volksfeste mit Marktständen, Fahrgeschäften und gastronomischem Angebot entwickelt haben.

Die Salzburger Bürgergarde, die bei der Eröffnung mit Salutschüssen in Erscheinung tritt, zählt zu den traditionsreichen bürgerlichen Wehrformationen, wie sie in mehreren österreichischen Städten bis heute bestehen. Solche Garden übernehmen bei städtischen Festakten meist repräsentative Aufgaben und sind fester Bestandteil des lokalen Brauchtumskalenders.