80-jähriger Ordensbruder nach Brandstiftung in forensische Psychiatrie eingewiesen
Ein 80-jähriger Ordensbruder ist am Donnerstag am Landesgericht Innsbruck in eine forensische Psychiatrie eingewiesen worden. Er hatte im März in einem Holzlager des Klosters St. Petersberg bei Silz einen Brand gelegt.
Der Brand ereignete sich in der Nacht auf den 11. März. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der Sachschaden belief sich laut Angaben des Klosters auf rund 30.000 Euro.
Feuer mit Hydrauliköl gelegt
Der Ordensmann entzündete das Feuer mithilfe von Hydrauliköl. Die Freiwillige Feuerwehr benötigte mehrere Stunden, um den Brand zu löschen. Vor Gericht wurden am Donnerstag Aufnahmen einer Überwachungskamera gezeigt. Der Angeklagte, ein gebürtiger Deutscher, hatte die Tat zugegeben und ist unbescholten.
Sachverständiger attestiert Zurechnungsunfähigkeit
Ein Gerichtssachverständiger attestierte dem Mann Wahnvorstellungen infolge einer psychischen Störung. Zum Tatzeitpunkt sei er aufgrund dieser wahnhaften Störung nicht zurechnungsfähig gewesen. Der Gerichtspsychiater erklärte, eine dauerhafte Behandlung des Mannes sei unbedingt notwendig.
Die Staatsanwältin beantragte die Unterbringung in einer forensischen Psychiatrie. Das Schöffengericht folgte diesem Antrag. Das Urteil ist rechtskräftig.
Rückkehr ins Kloster derzeit nicht möglich
Der 80-Jährige wünscht sich eine Rückkehr ins Kloster. Aus Sicht des Ordens ist dies derzeit nicht möglich.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








