Ablenkung verursachte 42 Prozent aller Verkehrsunfälle in Tirol – 300 Jugendliche bei Workshops
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Verkehrscoaching gegen Ablenkung: Workshops für Jugendliche in Tirol

In Tirol war Ablenkung im Jahr 2025 für 42 Prozent aller Verkehrsunfälle verantwortlich. Das entspricht 1.736 Unfällen, bei denen 2.030 Personen verletzt und elf Menschen getötet wurden. Österreichweit liegt dieser Anteil laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) bei rund 34 Prozent.

Mit einer Schwerpunktwoche reagierten das KFV, das Land Tirol, die Stadt Innsbruck, die Bildungsdirektion Tirol und die Polizei Tirol auf diese Zahlen. Bis Freitag nahmen rund 300 Jugendliche der 7. bis 9. Schulstufe an Workshops in Innsbruck teil.

Parcours mit interaktiven Stationen

Im Mehrzwecksaal Arzl war ein Parcours mit ineinandergreifenden Stationen aufgebaut. Erstmals kam dabei eine neue 270-Grad-Safety-Box zum Einsatz. In dieser können Schülerinnen und Schüler interaktiv erfahren, wie schnell Unachtsamkeit durch Smartphone-Nutzung zu gefährlichen Situationen führen kann.

Laut KFV sind rund elf Prozent aller Betroffenen bei Ablenkungsunfällen in Tirol zwischen 15 und 19 Jahre alt. Der Fokus der Aktion auf diese Altersgruppe orientiert sich an dieser Erhebung.

Statements zum Abschluss der Aktionswoche

Beim Abschluss der Aktionswoche am Freitag erklärte Verkehrslandesrat Rene Zumtobel (SPÖ): „Leider gab es 2025 in Tirol 42 Todesfälle im Straßenverkehr, ein Großteil davon wäre vermeidbar gewesen.“ Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr (SPÖ) betonte, Verkehrssicherheit sei auch eine Bildungsaufgabe. Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei Tirol, hielt fest: „Multitasking im Straßenverkehr funktioniert nicht.“

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.