Alpenzoo Innsbruck beteiligt sich an internationalen Artenschutzprojekten für Elche und Moorenten
Der Alpenzoo Innsbruck ist an zwei internationalen Artenschutzprojekten beteiligt, bei denen Tiere aus dem Zoo in neue Wildlebensräume überführt wurden. Dabei handelt es sich um ein Elch-Wiederansiedlungsprojekt in Rumänien sowie um die Auswilderung von Moorenten in Polen.
Elch-Nachkomme in rumänischem Naturpark
Ein Nachkomme des früheren Alpenzoo-Elchpaares Ronja und Luke wurde im Mai gemeinsam mit drei weiteren Elchen in den Naturpark Vanatori Neamț in Rumänien gebracht. Die Tiere verbrachten zunächst 30 Tage in Quarantäne und werden seither schrittweise an ihr neues Lebensumfeld gewöhnt.
Moorenten an polnischen Teichen ausgewildert
Im Rahmen eines vom Zoo Poznan koordinierten Artenschutzprojekts wurden vor wenigen Wochen 45 Moorenten an den Militzer Teichen im Barycz-Tal ausgewildert. Darunter befinden sich drei Weibchen aus dem Alpenzoo Innsbruck. Die Tiere ziehen im Winter in wärmere Regionen.
Internationale Zusammenarbeit im Fokus
Zoodirektor Andre Stadler betonte, dass beide Projekte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im modernen Artenschutz verdeutlichen würden.








