Altreifendeponie in Ohlsdorf: Zuschütten statt Räumen
Auf einer Deponie im oberösterreichischen Ohlsdorf im Bezirk Gmunden lagern seit rund 50 Jahren etwa 59.000 Tonnen Altreifen. Der ursprünglich vorgesehene Plan, die Deponie zu räumen und die Reifen abzutransportieren, soll nun offenbar nicht mehr umgesetzt werden.
Stattdessen ist eine dauerhafte Sicherung des Altreifenbergs vorgesehen. Konkret geplant ist eine Überdeckung mit einer rund vier Meter dicken Schicht aus Sand und Kies sowie einer zusätzlichen Humusschicht. Als Grund für die Planänderung wird angegeben, dass die finanziellen Mittel für eine Räumung nicht mehr ausreichen.
Sachverständige sehen keine Umweltgefahr
Sachverständige haben bescheinigt, dass von der Deponie keine Gefahr für die Umwelt ausgeht. Die für die Deponie zuständige Firma ERG wollte sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu den Plänen äußern.
Grüne äußern Bedenken
Gemeinderat Josef Hackmair von den Grünen in Ohlsdorf äußerte trotz der Einschätzung der Sachverständigen große Bedenken gegenüber der gewählten Lösung. Die Grünen befürchten eine mögliche Gefährdung des Trinkwassers.







