Arbeiter bei Baumschnitt in Leibnitz schwer am Finger verletzt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Ein 39-jähriger Arbeiter hat sich am Montag bei Baumschnittarbeiten in Leibnitz eine schwere Verletzung am kleinen Finger der linken Hand zugezogen. Der Vorfall ereignete sich um 7.50 Uhr, als der Mann in einem geschlossenen Arbeitskorb auf rund drei Metern Höhe mit einer elektrischen Astschere hantierte. Er wurde vom Rettungsdienst ins Landeskrankenhaus Wagna gebracht.

Verletzung während der Arbeit im Hubkorb

Der 39-Jährige war damit beschäftigt, Bäume zuzuschneiden, als sich der Unfall ereignete. Er befand sich dabei in einem geschlossenen Arbeitskorb in etwa drei Metern Höhe. Beim Hantieren mit einer elektrischen Astschere verletzte er sich am kleinen Finger der linken Hand.

Ein Arbeitskollege, der vor Ort war, leistete umgehend Erste Hilfe. Anschließend übernahm ein Rettungsteam die weitere Versorgung und brachte den Schwerverletzten ins LKH Wagna. Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Sicherheitsvorkehrungen bei Arbeiten mit Hubkörben

Arbeiten in Hubarbeitsbühnen oder geschlossenen Arbeitskörben gehören bei Baumschnitt- und Pflegearbeiten in größerer Höhe zu den gängigen Verfahren. Sie ermöglichen es, Astwerk gezielt und in stabiler Position zu bearbeiten, ohne dass Leitern oder andere weniger sichere Aufstiegshilfen notwendig sind. Grundsätzlich gelten für solche Tätigkeiten besondere Schutzvorschriften, die unter anderem den Umgang mit motorisierten Schneidwerkzeugen betreffen.

Elektrische Astscheren zählen zu den Werkzeugen, die in der Baumpflege zunehmend eingesetzt werden, da sie im Vergleich zu benzinbetriebenen Geräten leichter und leiser sind. Trotz technischer Schutzvorrichtungen bleibt bei ihrer Verwendung ein erhöhtes Verletzungsrisiko für Hände und Finger bestehen, insbesondere wenn in beengten Arbeitspositionen wie einem Hubkorb gearbeitet wird. Üblicherweise sind Beschäftigte in solchen Bereichen angewiesen, Schutzhandschuhe zu tragen und die Geräte nur mit ausreichendem Abstand zu den eigenen Händen zu führen.

Bei Arbeitsunfällen in Hubkörben spielt die schnelle Erstversorgung durch anwesende Kolleginnen und Kollegen häufig eine wichtige Rolle, da medizinische Hilfe von außen unter Umständen erst nach einiger Zeit eintrifft. Die Klärung der Unfallursache erfolgt in solchen Fällen in der Regel durch die zuständigen Behörden, die prüfen, ob technische, organisatorische oder persönliche Faktoren zu dem Vorfall beigetragen haben.