Asfinag entwickelt neues Transit-System gegen Staus auf der Südroute
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Asfinag plant neues Transit-Management für den Reiseverkehr auf der Autobahn

Die Autobahngesellschaft Asfinag entwickelt ein neues System zur Steuerung des Urlauber- und Durchzugsverkehrs in Richtung Süden. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und dem Bundesministerium für Mobilität.

Projektleiter Martin Binder verantwortet das Vorhaben bei der Asfinag. Kern des Systems ist die Informationsplattform Drive Austria, über die Reisende im Internet Echtzeitinformationen abrufen können, um günstige Reisezeitpunkte zu ermitteln. Das Angebot richtet sich insbesondere an Verkehrsteilnehmer aus Deutschland, die durch Österreich reisen.

Temporäre Geschwindigkeitsanpassungen auf Teststrecke

An stark frequentierten Reisewochenenden wird zwischen Walserberg im Flachgau und Golling im Tennengau testweise das Geschwindigkeitslimit angepasst. Je nach Verkehrslage kann die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 oder 60 km/h abgesenkt werden.

Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen vorbereitet, darunter Zuflussregelungen bei Anschlussstellen sowie ein Lkw-Fahrverbot an besonders reisestarken Tagen. Salzburgs Verkehrsreferent und Vize-Regierungschef Stefan Schnöll (ÖVP) ist in das Projekt eingebunden. Die Umsetzung aller Maßnahmen ist bis Sommer 2027 geplant.