Austrian Airlines übt jährlich Notfall-Evakuierung in 90 Sekunden
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Austrian Airlines trainiert Flugbegleiter jährlich für Notfallszenarien

Piloten sowie Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Austrian Airlines (AUA) absolvieren einmal jährlich ein verpflichtendes Training für Notfallszenarien. Geübt wird in einem Mock-up – einem Nachbau eines Flugzeuges – auf dem Trainingsgelände am Flughafen Wien-Schwechat im Bezirk Bruck an der Leitha.

Das Training wird in ziviler Kleidung durchgeführt. Bei echten Trainingseinheiten sind Filmaufnahmen nicht möglich. In jedem Szenario müssen vier Flugbegleiterinnen als Team zusammenarbeiten.

Evakuierung in 90 Sekunden

Zu den geübten Szenarien gehört unter anderem der Umgang mit Druckverlust in der Kabine. Ein zentrales Element des Trainings ist die sogenannte 90-Sekunden-Regel: Laut Daniela Zafiriadis, Teamleiterin für das Safety and Security Training bei der AUA, sieht internationale Vorgaben vor, dass ein Flugzeug nach einem Notfallszenario oder einer Notlandung innerhalb von 90 Sekunden evakuiert werden soll – auch dann, wenn nur 50 Prozent der Türen benutzbar sind.

Türtraining für verschiedene Flugzeugtypen

Auf dem Trainingsgelände stehen eigens nachgebaute Notausgänge verschiedener Flugzeugtypen für sogenannte Doortrainings zur Verfügung. Flugbegleiterinnen müssen dabei wissen, wie die jeweiligen Türen bei unterschiedlichen Flugzeugtypen korrekt zu öffnen sind. Eine wichtige Regel dabei: Ist außerhalb des Flugzeugs ein Feuer sichtbar, darf die Tür nicht geöffnet werden.

Im Notfall rufen Flugbegleiterinnen laut Anweisungen, um Passagiere gegebenenfalls aus der Schockstarre zu holen. Neben Daniela Zafiriadis ist Julia Steiger-Tösch ebenfalls als Teamleiterin für das Safety and Security Training bei der AUA tätig. Flugbegleiterin Petra Hochreiter gehört zum Kabinenpersonal der Airline.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.