Auf der Friesacher Straße (B317) ist es am Freitagvormittag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Fahrzeug geriet bei der Ausfahrt Hunnenbrunn auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf einer Böschung am Dach liegend stehen. Der Lenker und sein Beifahrer konnten den Wagen selbständig verlassen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Fahrzeug überschlägt sich bei Ausfahrt Hunnenbrunn
Der Lenker war von Althofen kommend in Richtung St. Veit unterwegs, als das Auto bei der Ausfahrt Hunnenbrunn ins Schleudern geriet. Ursache war die regennasse Fahrbahn. Das Fahrzeug überschlug sich in der Folge und kam auf einer Böschung am Dach liegend zum Stillstand.
Sowohl der Lenker als auch sein Beifahrer konnten das Auto aus eigener Kraft verlassen. Sanitäter des Roten Kreuzes versorgten die beiden Insassen noch an der Unfallstelle, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wurden.
Die Feuerwehr St. Veit/Glan sicherte die Unfallstelle ab und machte das verunfallte Fahrzeug stromlos. Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die Ausfahrt Hunnenbrunn für den gesamten Verkehr gesperrt.
Aquaplaning als typische Gefahr bei nasser Fahrbahn
Bei Regen verändert sich das Fahrverhalten eines Fahrzeugs grundsätzlich deutlich. Auf nasser Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg, und die Haftung der Reifen zur Straße nimmt ab. Besonders kritisch wird es, wenn sich zwischen Reifen und Fahrbahn ein Wasserfilm bildet, der den direkten Kontakt unterbricht. Dieses als Aquaplaning bekannte Phänomen kann dazu führen, dass ein Fahrzeug nicht mehr steuerbar reagiert und ins Schleudern gerät.
Ausfahrten und Kurvenbereiche gelten bei winterlichen wie auch bei regnerischen Bedingungen als besonders anspruchsvoll, da hier neben der reduzierten Haftung auch Lenkbewegungen und Geschwindigkeitsänderungen zusammenkommen. Verkehrssicherheitsexperten empfehlen bei Nässe üblicherweise eine angepasste, reduzierte Geschwindigkeit sowie einen größeren Sicherheitsabstand, um auf plötzliche Fahrbahnveränderungen reagieren zu können.
Bei Unfällen mit überschlagenen Fahrzeugen gehört das Stromloslegen des Wagens durch die Feuerwehr zu den Standardmaßnahmen der Unfallabsicherung. Damit soll verhindert werden, dass durch beschädigte elektrische Leitungen zusätzliche Gefahren wie Kurzschlüsse oder Brände entstehen. Ergänzend sichern Einsatzkräfte die Unfallstelle üblicherweise weiträumig ab und leiten den nachfolgenden Verkehr um, um weitere Gefährdungen sowie Folgeunfälle zu vermeiden. Solche Sperren bleiben in der Regel so lange bestehen, bis Bergung und Aufräumarbeiten abgeschlossen sind.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







