AUVA prüft nächtlichen Schockraumbetrieb im Traumazentrum Meidling
Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) prüft, ob ein dauerhaft isoliert vorgehaltenes Schockraumteam in der Nacht im Traumazentrum Meidling weiterhin erforderlich ist. Konkrete Umsetzungsbeschlüsse gibt es nach Angaben der AUVA bislang nicht.
Bisher konnten OP-Saal und Schockraum im Traumazentrum Meidling jederzeit parallel betrieben werden. In einem Schockraum werden Schwer- und Schwerstverletzte akut versorgt. Am Donnerstagfrüh fand eine interne Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte des Traumazentrums Meidling und Brigittenau statt.
Reaktion der Stadtpolitik
Das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) erklärte, von der möglichen Reduzierung der personellen Besetzung in der Nacht in Meidling nichts gewusst zu haben. In den Krankenhäusern des Wiener Gesundheitsverbunds bestehen vier weitere Schockräume, die laut dem Büro Hackers derzeit rund um die Uhr in Vollbetrieb sind. Die AUVA-Spitäler werden nicht über den Wiener Gesundheitsfonds mitfinanziert.
AUVA weist weitere Vorwürfe zurück
Die AUVA dementierte Berichte über geplante Einsparungen bei planbaren Eingriffen wie Hüft-, Knie- und Schulterprothesen. Ebenso wies sie zurück, dass es ab September ärztliche Engpässe gebe. Zudem erklärte die AUVA, die laufenden Bauprojekte an den Standorten Meidling und Brigittenau stünden nicht im Konflikt mit dem laufenden Betrieb.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







