Badeverbot am Teich Hirschstetten nach gesunkener Bakterienbelastung aufgehoben

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Das teilweise Badeverbot am Teich Hirschstetten in der Donaustadt ist aufgehoben worden. Die zuletzt durchgeführten Untersuchungen konnten keine erhöhte Bakterienbelastung mehr nachweisen. Zuvor waren bei der Kinderbucht des Teichs zu hohe Werte für E. coli und intestinale Enterokokken festgestellt worden.

Grenzwerte wieder eingehalten

Eine in der Vorwoche durchgeführte Messung zeigt, dass die Bakterienbelastung gesunken ist. Laut der Website der Stadt Wien konnten zum Zeitpunkt der zusätzlichen Probenahme die geltenden Grenzwerte eingehalten werden. Diese liegen bei 1.000 Keimen pro 100 Milliliter für E. coli sowie bei 400 Keimen pro 100 Milliliter für intestinale Enterokokken. Die Abteilung für Wiener Gewässer hatte eine vermehrte Anwesenheit von Wasservögeln für das vorangegangene Überschreiten der Grenzwerte verantwortlich gemacht.

Weitere Messungen sind laut MeinBezirk.at vorerst nicht vorgesehen. Die Badesaison ist bereits beendet, die nächsten Untersuchungen finden erst im Mai 2027 statt. Die MA 45 teilte mit, dass für die kommende Badesaison auf Basis einer weiteren Ursachenklärung geeignete Maßnahmen geprüft werden.

Bereits zweite Sperrung in dieser Saison

Der Teich Hirschstetten war bereits im Juni zeitweise gesperrt. Damals ging es um Cyanobakterien, umgangssprachlich als Blaualgen bezeichnet. Eine nachfolgende Überprüfung ergab, dass die im Juni gefundenen Bakterien nicht gesundheitsgefährdend waren.

Regelmäßige Kontrollen an Wiener Badegewässern

Grundsätzlich werden öffentlich zugängliche Badegewässer in Wien während der Badesaison regelmäßig auf ihre Wasserqualität hin untersucht. Dabei stehen insbesondere Bakterienarten wie E. coli und intestinale Enterokokken im Fokus, da sie auf eine mögliche Verunreinigung durch tierische oder menschliche Ausscheidungen hinweisen können. Überschreiten die gemessenen Werte die vorgegebenen Grenzwerte, kann dies zu einer vorübergehenden Sperrung einzelner Bereiche oder ganzer Gewässer führen, bis nachfolgende Kontrollmessungen eine Entwarnung ermöglichen.

Schwankungen bei den Bakterienwerten können unterschiedliche Ursachen haben. Neben Wettereinflüssen wie Regen oder hohen Temperaturen gilt auch die Anwesenheit von Wasservögeln als möglicher Einflussfaktor, da deren Ausscheidungen ins Wasser gelangen können. Auch das Auftreten von Cyanobakterien, die unter bestimmten Bedingungen vermehrt in stehenden Gewässern auftreten, wird bei vergleichbaren Vorgängen regelmäßig überprüft, da einzelne Arten gesundheitsschädliche Stoffe bilden können. Ob eine gemessene Belastung tatsächlich gesundheitlich relevant ist, lässt sich erst nach entsprechender Laboranalyse feststellen.

Mit dem Ende der Badesaison im Herbst werden die regelmäßigen Wasseruntersuchungen an den Wiener Badegewässern üblicherweise eingestellt und erst zu Beginn der folgenden Saison wieder aufgenommen. In dieser Zwischenzeit können zuständige Stellen mögliche Ursachen für aufgetretene Auffälligkeiten genauer analysieren und bei Bedarf Vorkehrungen für die kommende Saison vorbereiten.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.