Steinschlaggefahr in den Alpen: Bergführer berichten von veränderten Bedingungen
Anfang Juli ereignete sich unterhalb der Hochalmspitze im Maltatal ein schwerer Alpinunfall. Ein Alpinist aus Tschechien wurde auf dem Winterleitengrat von einer rund 300 Kilogramm schweren Felsplatte eingeklemmt.
Hannes Koller, Bergführer und Bergretter im Maltatal, führte seither erstmals wieder eine Seilschaft auf den Gipfel der Hochalmspitze. Gegenüber ORF Kärnten bestätigte er, dass Steinschläge in den Bergen häufiger zu bemerken seien.
Angepasste Routen zur Sicherheit
Bergführer reagieren auf die veränderten Bedingungen mit Routenanpassungen. Koller geht die Runde auf die Hochalmspitze inzwischen gegen den Uhrzeigersinn. Nach seinen Angaben helfe die geänderte Route dabei, die Mittagssonne zu umgehen und den Gefahrenbereich für Steinschlag zu meiden.
Permafrost und Temperaturen als Faktoren
Als Ursachen für die häufigeren Steinschläge nennt Koller den Rückgang des Permafrosts sowie den Temperaturanstieg. Die Null-Grad-Grenze liege teilweise bei 4.000 Metern. Hinzu kämen lokale Regenschauer, die das Gestein unterspülten und zur Lockerung des Felsens beitrügen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.






