In Leoben sind derzeit betrügerische SMS im Umlauf, die im Zusammenhang mit dem Heizkostenzuschuss stehen und den Eindruck erwecken sollen, von der Stadt zu stammen. Die Stadt Leoben warnt ausdrücklich vor diesen Nachrichten und erklärte, mit deren Versand nichts zu tun zu haben. Mehrere Personen haben die SMS bereits erhalten und sich an die Stadt gewandt.
Gefälschte Nachrichten mit Link zum Heizkostenzuschuss
In den SMS werden Empfänger aufgefordert, persönliche Daten im Zusammenhang mit dem Heizkostenzuschuss bekanntzugeben und zu bestätigen. Dazu enthalten die Nachrichten einen Link. Die Stadt Leoben warnt ausdrücklich davor, diesen Link anzuklicken.
Wie die Stadt am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte, haben sich bereits mehrere Betroffene gemeldet, die entsprechende SMS erhalten hatten. In der schriftlichen Erklärung stellte die Stadt Leoben klar, dass sie keine SMS mit Links verschickt, über die persönliche Daten oder Bankdaten bestätigt oder eingegeben werden sollen.
Die Stadt rät dazu, solche Nachrichten zu löschen. Zudem sollten keine persönlichen Daten, Zugangsdaten oder Bankverbindungen preisgegeben werden. Bestehen Zweifel an der Echtheit einer Nachricht, sollten Informationen direkt bei der zuständigen Stelle eingeholt werden.
Betrugsmasche mit amtlichem Anschein
Grundsätzlich setzen Betrüger bei solchen Maschen häufig auf den Namen von Behörden oder öffentlichen Einrichtungen, um Vertrauen zu erwecken. Themen wie Förderungen, Zuschüsse oder Rückzahlungen eignen sich dafür besonders, da sie bei vielen Menschen auf echtes Interesse stoßen und schnelles Handeln nahelegen. Die angebliche Dringlichkeit, verbunden mit einem Link zur angeblichen Bestätigung von Daten, soll Empfänger dazu bringen, ohne längere Prüfung persönliche Informationen preiszugeben.
Üblicherweise verschicken Behörden und öffentliche Stellen keine Aufforderungen per SMS, über einen Link sensible Daten wie Bankverbindungen oder Zugangsdaten einzugeben. Derartige Angaben werden in der Regel über offizielle Formulare, persönliche Vorsprache oder gesicherte Online-Portale der jeweiligen Institution abgewickelt. Enthält eine Nachricht einen Link, der zur Eingabe solcher Daten auffordert, gilt dies allgemein als deutliches Warnsignal.
Bei Unsicherheit empfiehlt es sich grundsätzlich, nicht über die in der Nachricht angegebenen Kontaktmöglichkeiten oder Links zu reagieren, sondern sich eigenständig über offizielle Kanäle an die vermeintlich absendende Stelle zu wenden. So lässt sich in der Regel rasch klären, ob eine Nachricht tatsächlich von der genannten Behörde stammt oder nicht.







