Bis zu 33 Grad am Wochenende – dann bringt Kaltfront Gewitter und Abkühlung nach Kärnten

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Kärnten steht am Wochenende noch einmal ein Höhepunkt des Sommers bevor, ehe sich das Wetter zu Wochenbeginn deutlich verändert. Das geht aus einer Prognose von Meteorologe Alexander Hedenig von GeoSphere Austria hervor, die er am Freitag abgab. Demnach werden am Samstag in Unterkärnten bis zu 33 Grad erreicht, während am Montag eine Kaltfront für verbreitete, teils gewittrige Regenschauer sorgt.

Sommerliche Werte zum Wochenstart

Für Samstag rechnet Hedenig in Unterkärnten mit Höchstwerten von bis zu 33 Grad. Auch in höheren Lagen bleibt es warm: Auf 2000 Metern werden am Berg rund 20 Grad erwartet. Gewitter sind an diesem Tag laut Prognose kaum zu erwarten.

Am Sonntag zieht mehr Bewölkung über das westliche und nördliche Bergland. Von den Hohen Tauern bis zu den Nockbergen kann es zu einzelnen Gewittern kommen. Unterkärnten bleibt bei Südwestwind hingegen trocken. Dort werden noch einmal bis zu 32 Grad erreicht, bevor sich die Wetterlage ändert.

Kaltfront bringt Abkühlung am Montag

Zu Wochenbeginn zieht laut Prognose eine Kaltfront durch Kärnten. Sie bringt verbreitet Regenschauer, die teils von Gewittern begleitet werden. Vor dem Durchzug der Front sind in Unterkärnten am Montag noch einmal bis zu 30 Grad möglich. In Oberkärnten fällt der Temperaturanstieg geringer aus, dort werden bis zu 25 Grad erwartet.

Kaltfronten als typische Wetterscheiden im Sommer

Kaltfronten markieren grundsätzlich die Grenze zwischen warmer und kälterer Luftmasse und ziehen häufig mit einem spürbaren Temperaturrückgang sowie erhöhter Schauer- und Gewitteraktivität durch. Besonders im Sommer treffen an solchen Fronten oft feuchtwarme Luftmassen auf kühlere Luft, was die Entstehung von Schauern und Gewittern begünstigen kann. Regional unterschiedliche Temperaturverläufe, wie sie zwischen Unterkärnten und Oberkärnten auftreten können, hängen dabei häufig mit der Lage zum Alpenhauptkamm sowie mit lokalen Windverhältnissen zusammen. Bergregionen wie die Hohen Tauern oder die Nockberge gelten in solchen Wetterlagen erfahrungsgemäß als bevorzugte Regionen für einzelne Gewitterzellen, da sich Luftmassen an Gebirgszügen leichter heben und abkühlen können.