Am Dienstagmorgen ist es in einem der Triiiple-Türme im dritten Wiener Gemeindebezirk Landstraße zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr Wien wurde um 6:45 Uhr alarmiert. Der Brandherd befand sich im 26. Stock des Hochhauses, das Feuer war auf einem Balkon ausgebrochen. Die entstandene Rauchsäule war weithin sichtbar.
Großeinsatz mit 65 Kräften im Hochhaus
Die Feuerwehr löste Alarmstufe 2 aus. Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte sowie 16 Einsatzfahrzeuge vor Ort. Die Feuerwehrleute legten eine Löschleitung, um den Brand im 26. Stock zu bekämpfen. Der Einsatz dauerte insgesamt zirka eine Stunde.
Informationen über Verletzte liegen nicht vor. Zur genauen Ursache des Brandes gibt es derzeit keine Angaben.
Brandbekämpfung in großer Höhe
Einsätze in Hochhäusern stellen für Feuerwehren grundsätzlich eine besondere Herausforderung dar. Je höher ein Brandherd liegt, desto aufwendiger gestaltet sich in der Regel die Wasserversorgung, da Löschleitungen über viele Stockwerke hinweg gelegt werden müssen. Auch der Rauchabzug ist in solchen Gebäuden komplexer als bei niedrigeren Bauten, da sich Rauch in Treppenhäusern und Schächten schnell ausbreiten kann.
Bei Bränden auf Balkonen kommt hinzu, dass sich Flammen unter ungünstigen Bedingungen entlang der Fassade nach oben ausbreiten können. Aus diesem Grund wird bei derartigen Einsätzen häufig frühzeitig eine höhere Alarmstufe ausgerufen, um ausreichend Personal und Gerät für eine rasche Kontrolle der Lage zur Verfügung zu haben. Alarmstufen dienen der Feuerwehr allgemein dazu, den Umfang eines Einsatzes anhand der gemeldeten Lage einzuschätzen und die notwendigen Ressourcen wie Mannschaft, Fahrzeuge und Spezialgeräte gezielt zu disponieren.
Der Triiiple Tower als Wohn- und Stadtentwicklungsprojekt
Der Triiiple Tower zählt zu den höheren Wohnhochhäusern im dritten Wiener Gemeindebezirk und ist Teil eines größeren Stadtentwicklungsgebiets nahe dem Donaukanal. Hochhäuser dieser Art verfügen üblicherweise über umfangreiche bauliche Sicherheitseinrichtungen wie Brandschutztüren, Rauchmelder und gesonderte Fluchtwege, die im Ernstfall ein kontrolliertes Vorgehen der Einsatzkräfte unterstützen sollen. Wie sich die Lage im konkreten Fall vor Ort darstellte, lässt sich aus den bislang bekannten Angaben jedoch nicht näher ableiten.







