Bei der U2-Station Schottentor ist es am Montagabend zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Auslöser war laut den Wiener Linien eine leichte Rauchentwicklung bei einer U-Bahn-Garnitur, die auf einen defekten Stromabnehmer zurückzuführen war. Die U2 war dadurch zwischen Karlsplatz und Schottenring rund eine Stunde lang gesperrt.
Sperre zwischen Karlsplatz und Schottenring
Die Feuerwehr rückte am Montagabend zur Station Schottentor aus, nachdem bei einer U-Bahn-Garnitur eine leichte Rauchentwicklung festgestellt worden war. Als Ursache nannten die Wiener Linien einen defekten Stromabnehmer. Die Einsatzkräfte waren nach eigenen Angaben etwa zehn Minuten vor Ort im Einsatz.
Wegen des Vorfalls musste die Strecke der U2 zwischen den Stationen Karlsplatz und Schottenring gesperrt werden. Die Sperre begann kurz nach 18.00 Uhr und dauerte bis kurz nach 19.00 Uhr. In dieser Zeit konnte die U2 auf dem betroffenen Abschnitt nicht fahren, insgesamt rund eine Stunde lang.
Nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes und der Überprüfung konnte der Betrieb auf der Strecke wieder aufgenommen werden. Die Wiener Linien teilten mit, dass die U2 zunächst wieder in unterschiedlichen Intervallen unterwegs war, bevor sich der Betrieb normalisierte.
Technische Störungen im U-Bahn-Betrieb
Grundsätzlich können technische Defekte an einzelnen Fahrzeugkomponenten wie Stromabnehmern im U-Bahn-Betrieb zu kurzfristigen Rauch- oder Geruchsentwicklungen führen. Stromabnehmer stellen die Verbindung zwischen der Stromschiene beziehungsweise Oberleitung und dem Fahrzeug her und sind während der gesamten Fahrt einer hohen mechanischen und elektrischen Belastung ausgesetzt. Kommt es dabei zu einem Defekt, kann dies Funkenbildung oder eine leichte Rauchentwicklung zur Folge haben, ohne dass zwangsläufig ein offener Brand vorliegt.
In solchen Fällen wird die betroffene Garnitur aus Sicherheitsgründen üblicherweise sofort außer Betrieb genommen und der entsprechende Streckenabschnitt vorübergehend gesperrt, um Fahrgäste und Einsatzkräfte nicht zu gefährden. Die Feuerwehr prüft dabei in der Regel, ob tatsächlich eine Brandgefahr besteht oder ob es sich um eine rein technische Störung ohne weitere Risiken handelt. Solche Einsätze sind meist kurz, da es primär um die Kontrolle der Situation und die Freigabe der Strecke geht.
Nach der Behebung oder Entfernung der defekten Garnitur kann der reguläre Fahrbetrieb in der Regel zeitnah wieder aufgenommen werden. Da nach einer solchen Unterbrechung zunächst nicht sofort alle Züge im gewohnten Takt zur Verfügung stehen, kommt es üblicherweise zu einer kurzen Übergangsphase mit unregelmäßigeren Intervallen, bis sich der Betrieb wieder normalisiert hat.







