Deutsche Wanderer am Untersberg verstiegen – Bergrettung Grödig im vierstündigen Einsatz

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Zwei deutsche Wanderer im Alter von 23 und 24 Jahren haben sich am Freitag am Untersberg im Bereich der Mittagsscharte verstiegen und mussten von der Bergrettung Grödig befreit werden. Die beiden alarmierten die Einsatzkräfte kurz nach 16.00 Uhr, nachdem sie in unwegsames und felsiges Gelände auf rund 1.670 Metern Höhe geraten waren. Der Einsatz dauerte etwa vier Stunden und wurde um 20.30 Uhr beendet.

Verstiegen zwischen Stöhrhaus und Bergstation

Die beiden Deutschen waren vom Stöhrhaus auf der bayerischen Seite des Untersbergs, das auf 1.894 Metern liegt, in Richtung der Bergstation der Untersbergbahn unterwegs. Im Bereich der Mittagsscharte gerieten sie von der Route ab und fanden sich in felsigem, schwer begehbarem Gelände wieder. Von dort setzten sie den Notruf an die Bergrettung Grödig ab.

Einsatzleiter Thomas Hettegger organisierte den Einsatz. Die Bergretter fuhren mit der Gondel zur Bergstation hinauf und machten sich von dort auf die Suche nach den beiden Wanderern. Sie konnten die beiden schließlich auffinden und mittels Seilversicherung in sicheres Gelände in Richtung der Skipiste bringen. Im Anschluss wurden die beiden Wanderer mit einem Quad zurück nach Grödig transportiert.

Insgesamt waren sieben Bergretter an dem Einsatz beteiligt, der rund vier Stunden in Anspruch nahm.

Häufige Einsätze am Untersberg

Der Untersberg an der Grenze zwischen Salzburg und Bayern zählt zu den stark frequentierten Wandergebieten der Region. Die Kombination aus markanten Gipfelzielen, der Seilbahnverbindung und zahlreichen Wegvarianten unterschiedlicher Schwierigkeit zieht sowohl geübte Bergsteiger als auch weniger erfahrene Wanderer an. Gerade Übergänge zwischen bayerischer und Salzburger Seite, wie jener zwischen Stöhrhaus und Bergstation, verlaufen streckenweise durch alpines, felsdurchsetztes Gelände, das Trittsicherheit und Orientierungsvermögen erfordert.

Grundsätzlich kann es bei unübersichtlicher Wegführung oder bei nachlassender Sicht rasch dazu kommen, dass Wanderer von markierten Pfaden abkommen und in schwierigeres Gelände geraten. In solchen Fällen ist ein rechtzeitiger Notruf an die zuständige Bergrettung entscheidend, da unwegsames Fels- und Steilgelände ohne Seilsicherung oft nicht gefahrlos verlassen werden kann.

Wie die aktuellen Zahlen der Bergrettung Grödig zeigen, war der Einsatz vom Freitag kein Einzelfall: In den vergangenen 16 Tagen mussten die Grödiger Bergretter insgesamt sechsmal zu Einsätzen am Untersberg ausrücken.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.