E-Scooter-Regeln in Österreich werden kaum befolgt – Helme und Ausrüstung Mangelware

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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E-Scooter: Neue Regeln in Österreich, aber kaum Helme und fehlende Ausrüstung

Seit dreieinhalb Monaten gelten in Österreich strengere Vorschriften für E-Scooter. Vorgeschrieben sind unter anderem Beleuchtung, Reflektoren, Blinker und Hupe. Für Personen unter 16 Jahren besteht zudem Helmpflicht.

Ein Lokalaugenschein im Grazer Augarten zeigte jedoch, dass die Regeln in der Praxis vielfach nicht eingehalten werden. Die meisten E-Scooter waren weder mit Blinkern noch mit Beleuchtung ausgestattet. Unter den unter-16-Jährigen trugen die wenigsten einen Helm, bei Erwachsenen war ein Helm so gut wie nie zu sehen. Zudem fuhren viele Nutzerinnen und Nutzer schnell und schlängelten sich durch Spaziergänger.

Regelkenntnis und Fahrsicherheitstraining

Arne Ölknecht, Sportwissenschafter beim Verein für Familien- und Gesundheitsmanagement, sieht ein grundlegendes Problem: Die Leute kennen die Regeln nicht. Erwachsene für Fahrkurse zu begeistern sei schwierig, selbst wenn diese kostenlos angeboten werden.

Das Land Steiermark und der ÖAMTC organisieren in Graz und Gleisdorf Gratis-Trainings für Erwachsene. Jürgen Pucher, E-Scooter-Fahrsicherheitstrainer beim Verein für Familien- und Gesundheitsmanagement, ist dabei als Trainer tätig. Ob die Kurse stattfinden, hängt von der Anzahl der Anmeldungen ab.

Versicherungspflicht vorerst kein Thema

Italien führt eine Versicherungspflicht für E-Scooter ein. Österreich ist von einer vergleichbaren Regelung derzeit noch weit entfernt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.