ÖBB mustert letzten Schnellbahnzug der Reihe 4020 aus
Am Freitagvormittag ist am Bahnhof Heiligenstadt der letzte Schnellbahnzug der Reihe 4020 der ÖBB abgefahren. Damit endet nach fast fünf Jahrzehnten der Einsatz einer Zuggeneration, die das Wiener Schnellbahnnetz über Jahrzehnte geprägt hat.
Bau und Einsatzgeschichte
Die 120 Garnituren der Reihe 4020 wurden zwischen 1978 und 1987 von der Simmering-Graz-Pauker AG gefertigt. Das Design stammte von Johann Benda. Die dreiteiligen Züge bestanden jeweils aus einem Triebwagen, einem Zwischenwagen und einem Steuerwagen, waren 69 Meter lang, boten 184 Sitzplätze und erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.
Zunächst waren die Züge unter anderem im Großraum Innsbruck und im Rheintal im Einsatz, bevor sie alle nach Wien übersiedelt wurden. Im Schnitt legte jede Garnitur eine Laufleistung von 4,8 Millionen Kilometern zurück. Wegen ihrer markanten Frontscheibe erhielten die Züge den Spitznamen „Fernseher“.
Ablösung durch moderne Fahrzeuge
In den vergangenen Jahren wurden die Garnituren schrittweise durch neuere Fahrzeuge ersetzt. Als Nachfolger kommen unter anderem der Cityjet Desiro ML sowie neue Cityjet Doppelstockzüge zum Einsatz.
Weiteres Vorgehen
Die ausgemusterten Garnituren sollen zunächst als Ersatzteilspender für andere Züge genutzt werden. In den kommenden Monaten werden sie zum Verkauf angeboten. Fans der Baureihe haben Initiativen gestartet, um einzelne Züge zu erhalten.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








