In Buch ist es am Donnerstagabend zu einem Feldbrand gekommen. Gegen 20.30 Uhr geriet auf einem landwirtschaftlich genutzten Feld trockenes Gras in Brand, nachdem die Auspuffhitze eines Fahrzeugs das Gras entzündet hatte. Ein Landwirt war zu diesem Zeitpunkt dabei, Heu auf seinem Feld einzubringen. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern aus.
Landwirt dämmt Feuer selbst ein
Der Landwirt konnte den Brand nach Angaben der Polizei selbst eindämmen. Die Feuerwehr löschte anschließend verbliebene Glutnester ab. Alarmiert worden war ursprünglich ein beginnender Waldbrand, wie aus dem Einsatzverlauf hervorgeht.
Vor Ort waren die Feuerwehren Buch, Wolfurt und Lauterach im Einsatz. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte beteiligt, dazu kamen zwei First Responder sowie zwei Beamte der Polizei. Die Feuerwehr Buch teilte gegenüber dem ORF Vorarlberg mit, dass das Feuer rasch unter Kontrolle gewesen sei.
Trockenes Gras als Brandrisiko bei Erntearbeiten
Bei landwirtschaftlichen Arbeiten in trockenen Perioden kann Hitze von Fahrzeugmotoren oder Auspuffanlagen unter bestimmten Bedingungen ausreichen, um trockenes Gras oder Stroh zu entzünden. Besonders während der Heu- und Erntesaison gilt dies als bekannte Gefahrenquelle, da Maschinen häufig über längere Zeit auf oder nahe an trockenem Bewuchs eingesetzt werden. Grundsätzlich reicht bereits eine geringe Menge an Glut oder starker Hitzeeinwirkung aus, um bei entsprechend trockenem Untergrund einen Brand auszulösen, der sich rasch ausbreiten kann.
Die Größenordnung eines solchen Ereignisses hängt maßgeblich von Windverhältnissen, Bodenfeuchtigkeit und der Reaktionszeit der Beteiligten ab. Werden Glutnester nicht vollständig gelöscht, können sie unter ungünstigen Bedingungen erneut aufflammen. Aus diesem Grund prüfen Einsatzkräfte bei Feld- oder Flurbränden in der Regel nicht nur die sichtbaren Flammen, sondern auch die umliegende Fläche auf verbliebene Glutstellen.
Für die Einsatzorganisation bei derartigen Bränden ist typischerweise eine Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren aus benachbarten Gemeinden vorgesehen. Diese Kooperation soll sicherstellen, dass ausreichend Personal und Gerät zur Verfügung stehen, insbesondere wenn zunächst unklar ist, wie groß ein Brand tatsächlich ist oder wie schnell er sich ausbreiten könnte. Die Polizei ist bei solchen Einsätzen regelmäßig zur Absicherung des Bereichs sowie zur Klärung der Brandursache vor Ort.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







