Feldbrand in Neusiedl an der Zaya: Feuerwehr erst nach 13 Minuten alarmiert
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Verzögerung bei Notruf nach Feldbrand in Neusiedl an der Zaya

Bei Mäharbeiten Ende Juni geriet ein Feld bei Neusiedl an der Zaya im Bezirk Gänserndorf in Brand. Das Feuer brach direkt neben dem Steinbergwald und einer alten OMV-Pumpstation aus.

Der betroffene Landwirt, selbst Feuerwehrmann, wählte sofort den Notruf. Acht Minuten lang erfolgte zunächst keine Reaktion, woraufhin er ein zweites Mal anrief. Die örtliche Feuerwehr wurde erst 13 Minuten nach dem ersten Notruf alarmiert.

Kurze Verweildauer in der Leitung

Auch zwei weitere Feuerwehrmitglieder hatten den Notruf gewählt, blieben jedoch jeweils nur rund 20 Sekunden in der Leitung. Der Landesfeuerwehrverband erklärte dazu, die Anrufer seien zu kurz in der Leitung geblieben. Disponenten haben laut den geltenden Regelungen 30 Sekunden Zeit, einen Notruf entgegenzunehmen. Wird er innerhalb dieser Frist nicht angenommen, wird er automatisch an eine andere Bezirksalarmzentrale weitergeleitet.

Klaus Geiger, Teamleiter der Alarmzentrale, erklärte, jeder Notruf werde entgegengenommen und dokumentiert. Bei einer hohen Anzahl gleichzeitiger Notrufe könne es eine gewisse Zeit dauern, sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Solche Meldungen würden detailliert aufgearbeitet und entsprechende Rückmeldungen an Standorte, Akteure und Melder gegeben.

Georg Schicker, langjähriger Bezirksfeuerwehrkommandant von Gänserndorf, erklärte, Wartezeiten bei Notrufen seien generell ein Thema. Der Landesfeuerwehrverband gab an, den Vorfall derzeit aufzuarbeiten.

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