Die Floridsdorfer Brücke in Wien wird ab Samstag, dem 5. September 2026, wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Die Donauquerung zwischen Floridsdorf und Brigittenau war umfassend saniert worden, die Arbeiten werden planmäßig abgeschlossen. Damit steht die Brücke rechtzeitig zum Schulbeginn wieder ohne Einschränkungen für Autos, Radfahrer und den öffentlichen Verkehr zur Verfügung.
Sanierung der Donauquerung abgeschlossen
Seit 7. Juli war an der 47 Jahre alten Brücke gearbeitet worden. Während dieser Zeit stand in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Im Zentrum der Arbeiten stand die Erneuerung von sechs Fahrbahnübergangskonstruktionen mit einer Gesamtlänge von rund 202 Metern. Diese Übergänge verbinden einzelne Brückensegmente miteinander und ermöglichen Bewegungen des Bauwerks, etwa durch Temperaturschwankungen.
Zusätzlich wurden lokale Instandsetzungen am Tragwerk der Brücke vorgenommen. Auch an den Widerlagern und Stützen erfolgten Betoninstandsetzungen. Parallel zu den Arbeiten am Bauwerk wurden zudem die Gleisanlagen der Straßenbahnlinie 31 saniert, die die Brücke ebenfalls quert.
Bedeutung der Brücke für den Verkehr zwischen den Bezirken
Die Floridsdorfer Brücke zählt zu den zentralen Donauquerungen zwischen den Bezirken Floridsdorf und Brigittenau. Brücken dieser Art unterliegen grundsätzlich einer regelmäßigen technischen Überprüfung, bei der unter anderem der Zustand von Fahrbahnübergängen, Tragwerk und Stützkonstruktionen bewertet wird. Fahrbahnübergänge gehören dabei zu den Bauteilen, die durch die ständige Verkehrsbelastung und witterungsbedingte Bewegungen besonders beansprucht werden und deshalb in bestimmten Abständen erneuert werden müssen.
Bei umfangreicheren Sanierungsvorhaben an stark frequentierten Verkehrsbauwerken wird der Baustellenbetrieb üblicherweise so organisiert, dass zumindest ein eingeschränkter Verkehrsfluss erhalten bleibt. Eine Reduktion auf jeweils einen Fahrstreifen je Richtung ist bei vergleichbaren Bauvorhaben ein gängiges Modell, um Sanierungsarbeiten durchführen zu können, ohne die Verbindung vollständig zu sperren. Der öffentliche Verkehr, in diesem Fall die Straßenbahnlinie 31, wird bei solchen Vorhaben häufig in die Planung einbezogen, wenn Gleisanlagen auf derselben Trasse verlaufen und ohnehin Bauarbeiten am Untergrund oder an angrenzenden Bauteilen stattfinden.








