Floridsdorfer Bürgerinitiative kämpft für Schulstraße in der Rittingergasse

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Eine Bürgerinitiative in Floridsdorf setzt sich für ein temporäres Autoverbot vor der Volksschule Rittingergasse ein. Hintergrund ist, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto direkt vor die Schule bringen. Anrainerinnen und Anrainer fordern deshalb die Einrichtung einer sogenannten Schulstraße und haben dazu eine Petition bei der Stadt eingebracht.

Initiative fordert zeitweise Sperrung der Rittingergasse

Philipp Strondl von der Bürgerinitiative Rittingergasse schätzt, dass etwa zehn Prozent der sogenannten Elterntaxis für ein Chaos vor der Schule sorgen. Eine Schulstraße würde bedeuten, dass die Straße in der Früh für eine halbe Stunde komplett für den Autoverkehr gesperrt wird.

FPÖ-Bezirksrat Karl Mareda machte sich am Dienstag persönlich ein Bild von der Situation vor Ort. Nach Angaben der Initiative unterstützen mittlerweile alle Parteien im Bezirksparlament das Anliegen. Bezirksvorsteher Georg Papai von der SPÖ erklärte, dass für die Umsetzung Personen benötigt werden, die in der Früh die notwendigen Sperrgitter aufstellen und im Anschluss wieder wegräumen. In der Rittingergasse fehlt bislang noch jemand, der diese Verantwortung für die Sicherheitsmaßnahme übernimmt.

Schulstraßen als Konzept in Wien

In Wien wurden bereits 13 Schulstraßen umgesetzt. Zwei weitere Projekte befinden sich derzeit in konkreterer Ausarbeitung. Petra Jens von der Mobilitätsagentur Wien ist mit dem Thema befasst. Die Mobilitätsagentur berät Schulen und Anrainerinitiativen bei entsprechenden Anfragen und begleitet Projekte bis zur tatsächlichen Umsetzung.

Grundsätzlich handelt es sich bei einer Schulstraße um eine zeitlich begrenzte Verkehrsberuhigung im unmittelbaren Umfeld einer Schule, meist während der Bring- und Abholzeiten am Morgen. In diesem Zeitfenster dürfen Fahrzeuge die betreffende Straße üblicherweise nicht befahren, während Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende die Fläche weiterhin nutzen können. Für die praktische Umsetzung braucht es in der Regel Personen, die vor Ort mobile Absperrungen wie Sperrgitter aufstellen und nach Ablauf der Sperrzeit wieder entfernen. Diese Aufgabe kann je nach Standort von unterschiedlichen Personengruppen übernommen werden, etwa von Anrainerinnen und Anrainern, Elternvertretungen oder schulischem Personal.

Solche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zielen allgemein darauf ab, die Verkehrssicherheit im direkten Umfeld von Schuleingängen zu erhöhen und die Zahl der mit dem Auto anreisenden Kinder zu verringern. Da der morgendliche Bring- und Abholverkehr an vielen Schulstandorten zu unübersichtlichen Situationen führen kann, wird eine kurzzeitige Sperrung häufig als vergleichsweise einfach umzusetzende Maßnahme betrachtet. Die konkrete Ausgestaltung, etwa die genaue Sperrzeit oder die betroffenen Straßenabschnitte, wird dabei jeweils auf den einzelnen Standort abgestimmt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.