Canyoningunfall in der Gnaupenloch-Schlucht bei Zirl: Frau per Hubschrauber geborgen
Bei einem Canyoningunfall in der Gnaupenloch-Schlucht bei Zirl im Bezirk Innsbruck-Land ist am Samstag eine Frau verletzt worden. Die Bergung gestaltete sich aufwendig und konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen werden.
Kein Funkempfang erschwerte Alarmierung
Da in der Schlucht kein Funkempfang besteht, musste der Begleiter der Verletzten das Gelände zunächst selbst verlassen, um Hilfe zu organisieren. Die Gnaupenloch-Schlucht ist stellenweise nur einen Meter breit und verfügt über sehr lange Abseilstellen, was den Einsatz zusätzlich erschwerte.
Die Bergrettung stieg von oben in die Schlucht ein, um zur verletzten Frau vorzudringen. Die eigentliche Bergung erfolgte schließlich mithilfe eines Hubschraubers per Tau. Die Verletzte wurde anschließend in eine Klinik geflogen.
Erster Einsatz dieser Art in der Schlucht
Einsatzleiter Bruno Berloffa erklärte, dass sich die Bergrettung seit vielen Jahren Gedanken über mögliche Bergungen aus dieser Schlucht gemacht habe. Laut Berloffa handelte es sich um den ersten Einsatz dieser Art in dem Gelände. Er zeigte sich zufrieden darüber, dass eine Bergung aus der Luft möglich gewesen sei.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.






