Freibadsaison in Vorarlberg endet nach Rekordsommer – Letztes Bad schließt Ende September

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Freibadsaison 2026 in Vorarlberg geht nach einem außergewöhnlich heißen Sommer schrittweise zu Ende. Mehrere Bäder haben ihre Tore bereits geschlossen, weitere folgen in den kommenden Tagen und Wochen. Den spätesten fixen Schlusstermin hat bislang das Alvierbad in Brand mit dem 30. September gemeldet.

Schließtermine der Freibäder im Überblick

Bereits beendet haben die Saison das Freibad Bezau, das Freibad Braz, das Schwimmbad Partenen sowie das Freibad Dalaas. Am 6. September schließen gleich mehrere Bäder: das Freibad Au, das Waldbad Enz in Dornbirn, das Alpenbad Montafon in Tschagguns, das Rätikonbad Vandans, der Mountain Beach Gaschurn und das Freibad Riezlern.

Einen Tag später, am 7. September, folgt das Waldbad Schoppernau. Das Freibad Schwarzenberg macht am 9. September zu. Der 13. September markiert für zahlreiche weitere Bäder das Saisonende: Dazu zählen die Frutzau in Sulz, das Bad Mellau, das Familienbad Hittisau, das Freibad Egg, das Waldbad Gisingen, die Felsenau in Frastanz, das Bad In der Riebe in Götzis, die Rheinauen in Hohenems, das Strandbad Hard, das Parkbad Lustenau, das Strandbad Lochau, das Strandbad Bregenz, die Aquarena St. Gallenkirch sowie das Val Blu in Bludenz.

Das Mili in Bregenz bleibt bis zum 20. September geöffnet. Das Walgaubad Nenzing plant, seine Becken bis zum 27. September für Badegäste offenzuhalten. Die Freibäder in Klösterle, Lech und das Bad Untere Au in Frastanz wollen bei entsprechend schönem Wetter noch bis etwa Mitte September in Betrieb bleiben, ein fixes Enddatum steht dafür jedoch nicht fest.

Ein Sommer mit Rekordwerten

Der Sommer 2026 war österreichweit der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Bludenz wurden Ende Juni 37,3 Grad gemessen, der höchste jemals in einem Juni an diesem Ort registrierte Wert. Bregenz verzeichnete zudem so viele Hitzetage wie noch nie zuvor seit Messbeginn.

Wetterabhängige Öffnungszeiten von Freibädern

Grundsätzlich richten sich die Schließtermine vieler Freibäder nicht nur nach dem Kalender, sondern auch nach der Witterung und der Nachfrage gegen Saisonende. Während größere Bäder mit festen Betriebsstrukturen häufig ein fixes Enddatum festlegen, halten kleinere oder naturnahe Bäder die Öffnungszeiten bei anhaltend warmem Wetter mitunter flexibel. Für Betreiber spielt dabei auch der Personalaufwand eine Rolle, da Rettungsschwimmer und Reinigungspersonal über die reguläre Saison hinaus eingeplant werden müssen. Bei sinkenden Temperaturen und nachlassendem Besucherinteresse im September wird der laufende Betrieb für viele Kommunen wirtschaftlich schwerer zu rechtfertigen, weshalb sich die Schließung in solchen Fällen häufig an den ersten kühleren Wetterphasen orientiert. Kurzfristige Verschiebungen einzelner Termine sind bei wetterabhängig geführten Bädern daher nicht ungewöhnlich.