Zahlreiche Freiwillige haben am Samstag, dem 22. August 2026, mit Stand-up-Paddles das Ufer der Drau zwischen Ruden und Lavamünd von Müll befreit. Es war bereits die fünfte Auflage der Drau-Uferreinigung. Insgesamt wurden dabei 32 Uferkilometer kontrolliert und gesäubert.
Fünfte Reinigungsaktion an der Drau
Organisiert wurde die Aktion von Stefan Salzmann. Die Helfer waren mit Müllsäcken auf ihren Stand-up-Paddles unterwegs und sammelten entlang des Flussufers Abfälle ein. An der Reinigung beteiligte sich auch eine Delegation aus Slowenien, darunter Miha Vivoda. Kärntner Helfer hatten zuvor bereits an Uferreinigungen im slowenischen Koper und Izola teilgenommen.
Unterstützt wurde die Aktion von der Wasserrettung St. Andrä im Lavanttal, die für Christian Singerl im Einsatz war. Die Wasserrettung überwachte die Stand-up-Paddler auf der Drau und stand der Reinigungsaktion zur Seite.
Der gesammelte Müll wird vom Abfallwirtschaftsverband Lavanttal übernommen und fachgerecht entsorgt. Markus Kleinszig, Mitarbeiter des Verbands, war ebenfalls vor Ort. In den vergangenen Jahren kam bei den Reinigungsaktionen bereits rund eine Tonne Müll zusammen. Zu den Fundstücken zählten unter anderem alte Autobatterien, eine Klo-Muschel, Plastikflaschen und Plattenreste.
Flussverschmutzung als grenzüberschreitendes Thema
Flüsse wie die Drau transportieren Abfälle oft über weite Strecken und mehrere Länder hinweg, bevor sie an Ufern oder in Stauräumen liegen bleiben. Gerade bei Hochwasser oder starkem Regen gelangt zusätzlicher Müll aus angrenzenden Gebieten in die Gewässer. Uferreinigungen mit Stand-up-Paddles oder Kanus ermöglichen es, auch schwer zugängliche Abschnitte zu erreichen, die von Land aus kaum zu kontrollieren sind.
Solche ehrenamtlichen Aktionen tragen dazu bei, dass Kunststoffabfälle und andere Materialien nicht weiter zerfallen und ins Wasser gelangen, wo sie langfristig Tiere und Ökosysteme belasten können. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen österreichischen und slowenischen Freiwilligen ist bei Flussreinigungen keine Seltenheit, da Gewässer wie die Drau mehrere Länder durchqueren und Verschmutzungen entsprechend nicht an Landesgrenzen haltmachen. Der fachgerecht entsorgte Müll wird üblicherweise nach Materialarten getrennt und je nach Beschaffenheit recycelt oder speziell entsorgt, etwa im Fall von Autobatterien, die als gefährlicher Abfall gelten.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








