Füchse erobern Wiener Gärten – warum die Tiere immer zutraulicher werden

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Füchse in Wien: Saisonale Aktivität sorgt für häufige Sichtungen

In Wien sind derzeit besonders viele Füchse zu beobachten. Der Grund dafür ist der saisonale Aktivitätsrhythmus der Tiere: In den Sommermonaten sind Jungfüchse bereits mobil und erkunden ihre Umgebung.

Betroffen sind unter anderem Bezirke wie Hietzing und Döbling. Manuela Singer, die am Küniglberg in Hietzing wohnt, berichtet, dass sie beinahe täglich Füchse in ihrem Garten erlebt. In den vergangenen drei Jahren seien die Begegnungen deutlich intensiver geworden. Früher zeigten sich die Tiere vor allem in der Dämmerung – heute nutzen sie den Garten beinahe wie ihr eigenes Revier, legen sich auf das Sofa der Terrasse und laufen nicht weg, wenn Singer in den Garten tritt. Klaus Fessel beobachtete vor wenigen Tagen in seinem Garten in Döbling spielende Jungfüchse, die sich unter anderem mit einem Arbeitshandschuh beschäftigten.

Füchse als Kulturfolger

Füchse gelten als sogenannte Kulturfolger: Sie kommen mit dem urbanen Lebensraum gut zurecht und sind anpassungsfähige Nahrungsopportunisten. Offen zugängliche Abfälle oder Komposthaufen können dazu beitragen, dass Tiere immer wieder in denselben Bereich zurückkehren.

Vom Füttern der Tiere wird ausdrücklich abgeraten. Füchse verlieren dadurch ihre natürliche Scheu. Von Natur aus meiden sie den direkten Kontakt mit Menschen. Bei einer Begegnung empfiehlt es sich, ruhig zu bleiben, Abstand zu halten und dem Tier einen Rückzugsweg zu lassen. Eingreifen sollte man nur, wenn ein Tier offensichtlich verletzt, krank oder in Not ist.

Kontakt zum Wildtierservice

Das Wildtierservice der Stadt Wien ist täglich von 7.30 bis 22 Uhr unter der Nummer 01 4000-49090 erreichbar.