Auf der Paß-Thurn-Straße (B161) bei Kitzbühel sind am Samstag, dem 29. August 2026, fünf Menschen bei einem schweren Verkehrsunfall verletzt worden. Der Zusammenstoß zweier entgegenkommender Fahrzeuge ereignete sich kurz nach 17 Uhr. Wie die Polizei mitteilte, waren alle fünf Insassen im Anschluss ansprechbar. Sie wurden mit Verletzungen in die Krankenhäuser Kufstein und St. Johann gebracht.
Zusammenstoß mit fünf Insassen
Ein 50-jähriger Lenker war von Kitzbühel kommend mit zwei Kindern im Alter von sieben und zehn Jahren im Auto unterwegs, als ihm auf der B161 ein weiteres Fahrzeug entgegenkam. Darin saßen zwei 25-Jährige. Bei der Kollision überschlug sich eines der Fahrzeuge. Alle fünf Beteiligten sind österreichische Staatsbürger.
Nach dem Unfall waren sämtliche Insassen laut Polizei ansprechbar. Sie wurden mit ihren Verletzungen in die Krankenhäuser Kufstein und St. Johann eingeliefert. Die Paß-Thurn-Straße musste für rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt werden. In dieser Zeit bildeten sich lange Rückstaus in Richtung Mittersill, St. Johann in Tirol sowie ins Brixental.
Zur Bewältigung des Einsatzes rückte die Freiwillige Feuerwehr Kitzbühel mit sechs Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften aus. Zusätzlich zur Polizei Kitzbühel standen ein Notarzt und der Rettungshubschrauber Christophorus 4 im Einsatz. Das Rote Kreuz war mit vier Fahrzeugen vor Ort, die Straßenmeisterei St. Johann unterstützte bei den Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der Fahrbahn.
Verkehrsader zwischen Pinzgau und Kitzbühel
Die Paß-Thurn-Straße verbindet als B161 den Pinzgauer Raum um Mittersill mit dem Kitzbüheler Becken und ist eine der zentralen Verbindungen über den Thurn-Pass. Gerade in den Sommermonaten ist die Strecke durch Ausflugs- und Urlaubsverkehr stark frequentiert, was bei Unfällen regelmäßig zu längeren Sperrzeiten und entsprechend ausgedehnten Rückstaus führt.
Bei Verkehrsunfällen mit mehreren Verletzten ist grundsätzlich ein koordiniertes Zusammenspiel mehrerer Einsatzorganisationen erforderlich. Die Feuerwehr übernimmt üblicherweise die technische Rettung sowie die Absicherung der Unfallstelle, etwa durch das Ausleuchten des Bereichs oder das Auffangen auslaufender Betriebsstoffe. Rettungsdienst und Notarzt kümmern sich um die medizinische Erstversorgung vor Ort, während bei schweren Verletzungen oder größerer Entfernung zu geeigneten Kliniken häufig ein Rettungshubschrauber angefordert wird, um eine rasche Verlegung in ein Krankenhaus zu ermöglichen. Die Polizei ist für die Verkehrsregelung sowie die Unfallaufnahme zuständig, während Straßenmeistereien im Anschluss an die Bergung meist für die Reinigung und Instandsetzung der Fahrbahn sorgen, bevor die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben wird.







