Fünf Wanderer im Höllengebirge gerettet
Fünf junge Männer aus Wien mussten in der Nacht von der Bergrettung Ebensee und der Alpinpolizei Gmunden aus dem Höllengebirge gerettet werden. Die Gruppe war erschöpft, teilweise unterkühlt und hatte mit Kreislaufproblemen zu kämpfen.
Die Wanderer starteten ihre Tour am Vorderem Langbathsee um 10.30 Uhr. Ursprünglich plante die Gruppe eine Überschreitung des Höllengebirges. Auf Höhe des Brunnkogels entschieden sie sich jedoch für einen alternativen Abstieg über den Hirschluckensteig, der ihnen eine App als Abstiegsmöglichkeit angezeigt hatte.
Unmarkierter Steig mit zahlreichen Kletterstellen
Der Hirschluckensteig ist unmarkiert und wies zahlreiche Kletterstellen auf, die für die Gruppe ungeeignet waren. Bereits zu Beginn des Abstiegs traten erste Schwierigkeiten auf. Lampen hatten die Wanderer keine dabei.
Gegen 21.45 Uhr – mehr als elf Stunden nach dem Start der Tour – setzten die fünf Männer einen Hilferuf ab. Ein Rettungsteam der Bergrettung Ebensee sowie die Alpinpolizei Gmunden stiegen daraufhin zu den Wanderern auf, versorgten und sicherten die Gruppe.
Um 2.45 Uhr erreichte die Gruppe schließlich den Langbathsee in Ebensee. Verletzt wurde niemand.








