Trockenheit auf steirischen Almen: Futtermangel setzt Landwirten zu
Anhaltende Trockenheit macht der Almwirtschaft in der Steiermark zu schaffen. Auf Almen und Wiesen wächst kaum noch Gras nach, das Futter für die Tiere wird knapp.
Anton Hafellner, Obmann des Steirischen Almwirtschaftsvereins, beschreibt die Lage als zunehmend ernst: Der Oberboden trockne aus, auf den Wiesen bildeten sich immer größer werdende braune Flecken, Gras sterbe ab oder trockne aus.
Tiere weichen auf schwer erreichbare Randbereiche aus
Da das Futter auf den regulären Weideflächen fehlt, müssen die Tiere vermehrt auf Randbereiche der Almen ausweichen. Diese Flächen werden normalerweise kaum genutzt und sind schwer erreichbar.
Landwirten stehen verschiedene Möglichkeiten offen, um auf die Situation zu reagieren: Sie können Futter zukaufen, bereits angelegte Wintervorräte jetzt nutzen oder ihre Tiere vorzeitig von der Alm heimbringen.
Lage in Teilen der Südweststeiermark etwas entspannter
Nicht überall in der Steiermark ist die Situation gleich angespannt. In Teilen der Südweststeiermark sowie auf schattigeren Almen ist die Lage derzeit etwas entspannter. In diesen Gebieten hat es in den vergangenen Wochen zumindest vereinzelt geregnet.








