Garage in Kirchham ausgebrannt: 130 Feuerwehrleute verhinderten Übergreifen auf Wohnhaus

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Kirchham im Bezirk Gmunden ist in den frühen Morgenstunden eine Garage mit zwei Fahrzeugen vollständig ausgebrannt. In dem Gebäude standen ein Elektrofahrzeug und ein VW-Käfer-Oldtimer. Beide Fahrzeuge wurden durch das Feuer vollständig zerstört, auch die Garage selbst brannte komplett aus. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt.

Löscheinsatz mit 130 Helfern in Kirchham

Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus der Garage. Das Feuer drohte auf das unmittelbar angrenzende Wohngebäude überzugreifen. Aus diesem Grund wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Feuerwehren aus der Umgebung nachgefordert. Insgesamt waren neun Feuerwehren mit 130 Helfern im Einsatz. Die Löscharbeiten begannen um 5 Uhr früh, mehrere Atemschutztrupps kamen dabei zum Einsatz. Den Feuerwehren gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Nach etwa zwei Stunden konnten die ersten Feuerwehren wieder einrücken.

Bernhard Hutterer, Kommandant der Feuerwehr Kirchham, leitete den Einsatz vor Ort. Die Feuerwehr Vöcklabruck rückte zusätzlich mit einem eigenen E-Auto-Container an. Das Rote Kreuz war mit einem Fahrzeug zur Unterstützung vor Ort. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

Besondere Vorkehrungen bei brennenden Elektroautos

Brände von Elektrofahrzeugen stellen Feuerwehren grundsätzlich vor besondere Herausforderungen. Die in den Fahrzeugen verbauten Lithium-Ionen-Akkus können bei Beschädigung oder starker Hitzeeinwirkung in einen sogenannten thermischen Durchgang geraten, bei dem sich einzelne Batteriezellen gegenseitig aufheizen. Dieser Prozess kann auch dann noch andauern, wenn ein Fahrzeug von außen bereits gelöscht wirkt. Aus diesem Grund kommen bei derartigen Einsätzen häufig spezielle Container zum Einsatz, in denen die Akkus geflutet und die Fahrzeuge anschließend unter Quarantäne gestellt werden. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass es nach dem eigentlichen Löscheinsatz noch zu einer erneuten Entzündung kommt. Genau dieses Verfahren wandte die Feuerwehr Vöcklabruck mit ihrem E-Auto-Container auch bei dem betroffenen Elektrofahrzeug in Kirchham an.

Bei Garagenbränden mit mehreren Fahrzeugen und in unmittelbarer Nähe zu Wohngebäuden liegt der Fokus der Einsatzkräfte üblicherweise zunächst darauf, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude zu verhindern. Erst wenn diese Gefahr gebannt ist, konzentrieren sich die Löscharbeiten auf die vollständige Brandbekämpfung und die Nachkontrolle einzelner Brandherde. Die Anzahl der eingesetzten Kräfte richtet sich dabei häufig nach der Ausbreitungsgefahr und der baulichen Nähe zu weiteren Gebäuden, wie sie auch in diesem Fall gegeben war.