Verwaltungsstrafen nach Protestaktion beim Alpenregionstreffen der Schützen in Innsbruck
Beim Alpenregionstreffen der Schützen in Innsbruck Mitte Mai haben sich sieben Frauen als „Schützinnenkompanie International“ verkleidet und damit an der Veranstaltung teilgenommen. Die Protestaktion war nicht angemeldet. An dem Treffen nahmen rund 12.000 Personen teil.
Die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck hat gegen jede der sieben Frauen eine Geldstrafe von mehreren hundert Euro verhängt. Einer der Betroffenen wird zusätzlich ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz angelastet.
Einspruch erhoben
Die Frauen haben Einspruch gegen die Strafverfügungen erhoben. Aktivistin Cornelia Landschützer beantragt die Einstellung des Verwaltungsstrafverfahrens. Sie weist den Vorwurf zurück, die öffentliche Ordnung gestört zu haben. Die Frauen gaben an, friedlich auf die Ausgrenzung von Frauen im Schützenwesen aufmerksam machen zu wollen.
Die Polizei hingegen hält fest, dass die Frauen die Marschroute betraten und die öffentliche Ordnung störten. Ob tatsächlich eine Störung vorlag, ist zwischen den Beteiligten strittig.
Schützen-Landeskommandant äußert sich
Thomas Saurer, Landeskommandant der Tiroler Schützen, hält das Einschreiten der Exekutive für gerechtfertigt. Er betonte, dass die Gruppe weder eingeladen noch angemeldet gewesen sei. Unter den Aktivistinnen befindet sich auch Ursula Beiler, die bereits in der Vergangenheit mit der Aktion „Grüß Göttin“ öffentliche Aufmerksamkeit erregt hatte.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







