Betrug mit Gold in Baden: Schaden von rund 600.000 Euro
In Baden ist nach Polizeiangaben ein Schaden von rund 600.000 Euro durch Betrügereien mit Gold entstanden. Zehn Personen hatten Wertgegenstände in ein vermeintliches Geschäftslokal gebracht, ohne die zugesagte Gegenleistung zu erhalten.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Kontakt über Zeitungsinserate und Werbewurfsendungen
Die Betroffenen waren durch Inserate in einer Tageszeitung sowie durch Werbewurfsendungen auf einen angeblichen Goldhändler aufmerksam geworden. Dieser hatte laut Polizei mit überhöhten Grammpreisen für Gold geworben. Mehrere Personen vereinbarten daraufhin einen Termin für den Donnerstag der Vorwoche.
Edelmetall zur Begutachtung übergeben
Zehn Personen im Alter von 50 bis 71 Jahren ließen ihr Edelmetall nach einer Begutachtung durch drei Männer in dem vermeintlichen Geschäftslokal zurück. Eine Überweisung war für den folgenden Tag zugesagt worden. Diese Zahlung blieb jedoch aus.
Das Geschäftslokal in Baden war nur für kurze Zeit angemietet worden und ist inzwischen wieder geschlossen.
Polizei bittet um Hinweise
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Baden unter der Telefonnummer 059133 3300 entgegen. Auf Wunsch werden Angaben vertraulich behandelt.





