In der Pyrkergasse in Döbling ist die Dachkonstruktion eines Mehrparteienhauses in Vollbrand gestanden. Rund 70 Feuerwehrleute waren mit 26 Fahrzeugen im Einsatz. Das Feuer war in einer Dachwohnung ausgebrochen, der Bewohner wurde von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
Dachwohnung vollständig ausgebrannt
Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, ist vollständig ausgebrannt. Auch Nachbarwohnungen sind von dem Brand betroffen. Das gesamte Dach des Mehrparteienhauses stand im Vollbrand.
Um an den Brandherd im Dachbereich zu gelangen, setzte die Feuerwehr Spezialgeräte und Motorsägen ein, um die Dachkonstruktion zu öffnen. Mit Hilfe von Teleskopbühnen wurde das Feuer anschließend gelöscht. Auch am Vormittag dauerte der Einsatz der Feuerwehr noch an.
Löscharbeiten unter Dach erschweren den Zugang
Brände unter einer Dachkonstruktion gelten bei der Feuerwehr grundsätzlich als besonders aufwendig zu bekämpfen. Die Balken- und Sparrenkonstruktion eines Daches ist von außen oft schwer zugänglich, Glutnester können sich in Hohlräumen festsetzen und unbemerkt weiterbrennen. Deshalb wird die Dachhaut bei solchen Einsätzen häufig gezielt mit Motorsägen oder anderem Spezialgerät geöffnet, um Löschwasser direkt an den Brandherd bringen und verborgene Glutnester aufspüren zu können.
Teleskopbühnen kommen bei derartigen Einsätzen regelmäßig zum Einsatz, weil sie es ermöglichen, Löschwasser von oben gezielt auf das Dach oder in geöffnete Dachbereiche zu bringen. Gleichzeitig dienen sie bei Bedarf der Rettung von Bewohnern aus oberen Stockwerken. Bei Mehrparteienhäusern besteht zudem die Herausforderung, dass sich ein Brand im Dachgeschoß über die gemeinsame Dachkonstruktion rasch auf benachbarte Wohnungen ausbreiten kann, auch wenn diese selbst nicht unmittelbar vom Ausbruchsort betroffen sind. Die Löscharbeiten bei derartigen Einsätzen können sich über mehrere Stunden hinziehen, insbesondere wenn große Dachflächen betroffen sind und Nachlöscharbeiten in schwer zugänglichen Bereichen notwendig werden.







