Hitze in Niederösterreich: 30 Prozent mehr Rettungseinsätze wegen Kreislaufproblemen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Hitze in Niederösterreich: Mehr Rettungseinsätze wegen Kreislaufproblemen

In Niederösterreich verzeichnet der Notruf Niederösterreich derzeit rund 30 Prozent mehr Rettungseinsätze wegen Herzproblemen und Kopfschmerzen. Das bestätigte Sprecher Philipp Gutlederer gegenüber noe.ORF.at.

Auch der Arbeiter-Samariterbund Niederösterreich berichtet von einem spürbaren Anstieg der Einsätze. Sprecher Stefan Lenger zufolge sind besonders ältere und chronisch kranke Menschen betroffen, bei denen es zu Schwächeanfällen kommt.

Unterschiedliche Entwicklung bei den Rettungsorganisationen

Das Rote Kreuz meldet hingegen keine erhöhte Gesamtzahl an Einsätzen. Viele Menschen würden wegen der Hitze zuhause bleiben, wodurch es insgesamt zu weniger Unfällen komme. Gleichzeitig verzeichnet das Rote Kreuz einen Anstieg speziell bei hitzebedingten Einsätzen.

In einigen Kliniken kommt es derzeit zu einem erhöhten Patientenaufkommen. Bei älteren Menschen führt die Hitze in Kombination mit unzureichender Flüssigkeitszufuhr häufig zu Kreislaufproblemen, Schwindel und niedrigem Blutdruck, in manchen Fällen auch zu einem Kreislaufkollaps.

Kliniken sehen sich vorbereitet

Die Landesgesundheitsagentur (LGA) erklärte, die Kliniken seien auf hitzebedingte Erkrankungen wie Dehydrierung, Kreislaufprobleme oder Hitzschlag vorbereitet. Die medizinische Versorgung sei uneingeschränkt sichergestellt.

Weiterführende Links