Hitze setzt Bienen zu: Honig-Ernte in Vorarlberg um bis zu 50 Prozent zurückgegangen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Hitze setzt Bienen in Vorarlberg zu: Honig-Ernte deutlich geringer ausgefallen

Die anhaltend hohen Temperaturen haben in diesem Jahr Auswirkungen auf die Bienenvölker in Vorarlberg. Die Honig-Ernte ist bereits abgeschlossen und fiel deutlich geringer aus als im langjährigen Durchschnitt.

Normalerweise wäre zu diesem Zeitpunkt die Ernte von Waldhonig noch in vollem Gange. Der Ertrag hat sich vorarlbergweit unterschiedlich entwickelt: In den Hauptregionen Rheintal, Bregenzerwald und teilweise auch im Walgau ging die Honig-Menge um bis zu 50 Prozent zurück. Kleinräumig gab es hingegen auch sehr gute Ernten.

Hitze als Belastung für die Bienenvölker

Gerhard Mohr, Obmann des Vorarlberger Imkerverbandes, erklärte auf Anfrage, dass die hohen Temperaturen für Bienen eine große Belastung darstellen. Laut dem Online-Magazin „Bienen & Natur“ herrschen für Honigbienen bei Außentemperaturen zwischen 20 und 30 Grad optimale Bedingungen.

Bei großer Hitze bilden Bienen häufig sogenannte „Bienenbärte“: Dabei verlassen zahlreiche Tiere den Stock und sammeln sich an dessen Außenseite. Zudem fliegen Bienen bei hohen Temperaturen vermehrt Wasserstellen an, um Wasser in den Stock zu bringen.

Wintervorräte im Aufbau

Die Bienenvölker bauen derzeit ihr Wintervolk auf und sammeln entsprechende Vorräte. Gerhard Mohr empfiehlt, die Bienen mit einem blühenden Garten zu unterstützen. Zusätzlich rät er zu flachen Wasserstellen, die den Tieren dauerhaft zur Verfügung stehen sollten.

Die Asiatische Hornisse stellt für die Bienenvölker in Vorarlberg derzeit noch kein großes Problem dar.