Hitze und Trockenheit setzen Salzburgs Fischen massiv zu

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Hitze und Trockenheit gefährden Fischbestände in Salzburg

Niedrige Wasserstände, steigende Temperaturen und Hitzewellen haben Gewässern und Fischen in Österreich im Jahr 2026 bereits erheblich zugesetzt. Besonders betroffen sind Arten wie Bachforelle, Äsche und Koppe, die auf kühles, sauerstoffreiches Wasser angewiesen sind.

Bei Niedrigwasser heizen sich Gewässer schneller auf, der Sauerstoffgehalt sinkt. Die Zahl trockengelegter Fluss- und Bachabschnitte steigt nach Beobachtungen der Fachleute seit Jahren an.

Notabfischungen und trockene Bachbetten

Im Juni 2026 führten Bewirtschafter und Fischer vom Fischereiverein Hintersee eine Notabfischung im Almbach in Faistenau durch. Die Fische wurden mit Elektroaggregaten abgefischt und anschließend in einen großen Gumpen des Almbachs umgesetzt. Mitarbeiter der Salzburg AG öffneten im Zuge der Maßnahme die Wehranlage. Der Auslauf des Hintersees führt seitdem wieder Wasser.

Im Unterlauf des Brunnbachs, kurz vor der Mündung in den Almbach, fiel der Bach abschnittsweise vollständig trocken – die Bachsohle war im betroffenen Abschnitt nicht mehr benetzt. Otto Lapuch, Referent für Fließgewässerbewirtschaftung und Bewirtschafter beider Gewässer, beobachtete zudem im Flachgau und Lungau etliche Zubringerbäche in deutlich zu trockenem und zu warmem Zustand. Fischteiche im Lungau, die durch Quellwasser gespeist werden, seien heuer bereits teilweise versiegt.

Daniela Latzer, Geschäftsführerin des Landesfischereiverbandes Salzburg, erklärt, dass Notabfischungen inzwischen keine Seltenheit mehr seien. Ende Juni 2026 erreichte der Fuschlsee bereits Temperaturen von rund 24 Grad Celsius – die üblichen Juni-Werte liegen zwischen 16 und 22 Grad. Fischer haben zudem beobachtet, dass durch sinkende Wasserspiegel Hechtlaich vertrocknet am Schilf kleben bleibt, da der Hecht seine Eier bevorzugt in seichten Uferbereichen auf Wasserpflanzen und Schilf ablegt.

Land Salzburg plant neue Messstationen

Der Hydrographische Dienst des Landes Salzburg richtet seine Temperaturmessungen neu aus. Bisher wurden die Messstellen vor allem zur Erfassung des Wasserstands gewählt und lieferten nicht immer repräsentative Temperaturdaten. Von den derzeit rund 90 beobachteten Messstationen an Fließgewässern sollen künftig 25 gezielt für die Erfassung der Wassertemperatur ausgestattet sein. Harald Huemer, Leiter des Hydrographischen Landesdienstes Salzburg, leitet diese Neuausrichtung. In das Langzeitmonitoring sollen die Salzach mit ihren Zubringern, die Saalach, die Enns und die Mur aufgenommen werden.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.