Hitzewelle im Mühlviertel: Quellen führen nur noch 20 Prozent Wasser

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Anhaltende Trockenheit belastet Trinkwasserversorgung im Mühlviertel

In Oberösterreich sorgt eine aktuelle Hitzewelle für zunehmende Probleme bei der Trinkwasserversorgung. Besonders betroffen sind Gebiete im Mühlviertel, in denen keine großen Grundwasserkörper vorhanden sind.

In der Gemeinde Ulrichsberg im Bezirk Rohrbach fiel in diesem Sommer nur etwa ein Drittel der üblichen Niederschlagsmenge. Im oberen Mühlviertel wurden zuletzt Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius gemessen.

Quellen liefern weniger Wasser

Die örtlichen Wasserquellen in Ulrichsberg führen laut Rudi Stöbich, der viele Jahre als Obmann der Wassergenossenschaft tätig war, weniger Wasser. Gleichzeitig sei der Wasserbedarf in der Gemeinde deutlich gestiegen.

Auch die Quellen im Böhmerwald liefern zunehmend weniger Wasser. Manfred Altendorfer, Obmann der Wassergenossenschaft Ulrichsberg, beziffert die aktuelle Quellschüttung auf rund 20 Prozent der Gesamtquellen. Gerald Öhler, stellvertretender Obmann der Wassergenossenschaft, berichtet zudem von Verfärbungen auf bislang sattgrünen Südhängen in Ulrichsberg und Schöneben.

Brunnenbau als Reaktion auf die Trockenheit

Die Wassergenossenschaft Ulrichsberg lässt seit mehreren Jahren 60 bis 70 Meter tiefe Brunnen in den Granit bohren. Bislang wurden sechs solcher Brunnen errichtet, ein weiterer soll im September folgen.

Daniela König, Direktorin für Wasserwirtschaft des Landes Oberösterreich, äußerte sich in der Sendung „Oberösterreich Heute“ zum Thema Wasserversorgung.