Hitzewelle in Wien: ÖVP fordert mehr Klimaanlagen in Spitälern – SPÖ sieht Versorgung gesichert
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Hitzewelle in Wien: Debatte über Klimaanlagen in Spitälern und Schutzmaßnahmen

In Wien wurden während einer anhaltenden Hitzewelle Temperaturen von bis zu 40 Grad gemessen. Stadtklimatologe Simon Tschannett bezeichnete die Situation als außergewöhnlich, aber nicht überraschend.

Die Stadt Wien verweist auf ihren bestehenden Hitzeaktionsplan. In Kindergärten werden Außenrollos und Wasserspiele außerhalb der Mittagshitze eingesetzt. In Pflegeheimen und Senioreneinrichtungen werden Speisepläne angepasst, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet und sogenannte coole Zonen bereitgestellt. Pensionistenklubs sind laut Stadt auch am Wochenende geöffnet.

ÖVP fordert Ausbau von Klimaanlagen in Spitälern

Die Wiener ÖVP fordert weitergehende Maßnahmen, darunter bessere Beschattung sowie den Ausbau von Klimaanlagen und Fernkälte in Spitälern. VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec erklärte, wer krank sei oder ein Kind zur Welt bringe, habe ein Recht auf erträgliche Temperaturen. Nach Angaben der ÖVP herrschten am vergangenen Wochenende im Kreißsaal der Klinik Hietzing rund 32 Grad, im Eingangsbereich soll die Temperatur noch höher gelegen haben. Dabei handelt es sich um politische Aussagen ohne offizielle Messung.

SPÖ-Abgeordnete Andrea Mautz entgegnete, es gebe bereits bestehende Kühlsysteme und die Versorgung der Patientinnen und Patienten sei jederzeit sichergestellt gewesen. Klassische Vollklimatisierungen seien aus hygienischen und baulichen Gründen nicht überall möglich. Ein flächendeckender Einsatz von Klimaanlagen ist für die Stadt Wien derzeit kein Thema.

Empfehlungen des Stadtklimatologens

Tschannett empfiehlt außenliegende Beschattung und Sonnenschutz als wirksame Maßnahmen gegen Hitze in Gebäuden. Er spricht sich zudem für Informationssysteme aus, die anzeigen, wann Kaltluft bei Wohnungen ankommt. In Bereichen mit besonders gefährdeten Personen könnte nach seiner Einschätzung der Einsatz von Klimaanlagen künftig notwendig werden.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.