Innsbruck fordert Einhausung der A12 im Westen der Stadt
In Innsbruck haben sich Stadtpolitik, der Autobahnbetreiber ASFINAG und eine Bürgerinitiative zu einem Runden Tisch über eine mögliche Einhausung der Inntalautobahn A12 im Westen der Stadt getroffen. Die Veranstaltung fand im Innsbrucker Rathaus statt.
Betroffen von der Autobahn sind die Stadtteile Mentlberg, Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten sowie teilweise die Gemeinde Völs. Harald Schwaiger von der Interessengemeinschaft Einhausung beziffert die Zahl der betroffenen Personen auf 40.000.
Breiter politischer Rückhalt
Beim Runden Tisch sprachen sich Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA – Jetzt Innsbruck), Verkehrslandesrat Rene Zumtobel (SPÖ) sowie Mitglieder des Gemeinderates für das Projekt aus. Stadtrat Markus Lassenberger (FPÖ) bezeichnete die Lärmschutzmaßnahme als alternativlos. Auch die Liste Fritz erklärte in einer Aussendung, dass die Anrainerinnen und Anrainer ein Recht auf die Einhausung hätten.
Harald Schwaiger verwies zudem auf zusätzliche Freizeitflächen, die auf einer fertiggestellten Einhausung entstehen könnten.
Kosten und offene Finanzierungsfrage
Die Kosten für das Vorhaben werden auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Bürgermeister Anzengruber fordert, dass Bundesminister Hanke die Kosten übernimmt, und kündigte an, in den nächsten Wochen beim Verkehrsministerium um Unterstützung zu bitten. Ob und in welchem Umfang der Bund das Projekt finanziell trägt, ist derzeit offen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








