Innsbruck schafft 96 leistbare WG-Zimmer für Lehrlinge und Studierende

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Innsbruck: Neues Wohnungsvergabemodell für Lehrlinge und Studierende

Die Stadt Innsbruck und der gemeinnützige Wohnbauträger Neue Heimat Tirol (NHT) führen gemeinsam ein neues Modell zur Vergabe von geförderten Wohnungen für junge Menschen ein. Das Projekt in der Andechsstraße umfasst 42 Wohnungen mit insgesamt 96 WG-Zimmern, die sich an Lehrlinge und Studierende richten.

Die Kooperationsvereinbarung wurde am Mittwoch im Stadtsenat beschlossen. Das Gebäude wurde von der NHT bereits errichtet, die Schlüsselübergabe ist ab Jänner 2027 vorgesehen.

Vergabe über Kammern und Hochschülerschaft

Das Vorschlagsrecht für die Zimmervergabe liegt bei der Arbeiterkammer Tirol (AK), der Wirtschaftskammer Tirol (WK) und der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH). Die ÖH ist für 28 der 42 Wohnungen zuständig, die AK übt das Vorschlagsrecht bei 14 Wohnungen in Abstimmung mit der WK aus. Voraussetzung für eine Vergabe ist ein Hauptwohnsitz oder ein Lehrplatz in Innsbruck.

Die Miete pro WG-Zimmer beträgt 360 Euro. Die Baukosten des Gebäudes belaufen sich auf 9,5 Millionen Euro. Die Wohnungen verfügen über eine gemeinsame Loggia sowie Gemeinschaftsräume.

Beteiligte

An der Pressekonferenz zur Vorstellung des Projekts nahmen unter anderen Bürgermeister Johannes Anzengruber (Jetzt Innsbruck), Vizebürgermeister Georg Willi (Grüne), der für das Ressort Wohnen zuständig ist, sowie NHT-Geschäftsführer Markus Pollo teil. Ebenfalls vertreten waren AK-Präsident Erwin Zangerl, WK-Fachkräftekoordinator David Narr und Anna Schramm, erste stellvertretende Vorsitzende der ÖH der Universität Innsbruck.

Ein weiteres Bauprojekt für junges Wohnen befindet sich in der Innsbrucker Reichenau in Umsetzung.