Innsbrucker Forscher entdecken neue Therapiemöglichkeit gegen zweithäufigsten Blutkrebs

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Innsbrucker Forscher entdecken neuen Ansatz gegen Blutkrebs

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Universität Innsbruck haben in internationaler Zusammenarbeit einen neuen Ansatz zur Bekämpfung von Blutkrebs entwickelt. Im Mittelpunkt steht das Multiple Myelom, die zweithäufigste Blutkrebs-Erkrankung.

In Österreich werden jährlich rund 500 Neuerkrankungen diagnostiziert. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, die meisten Patientinnen und Patienten sind knapp über 70 Jahre alt.

Transportsystem der Krebszellen im Fokus

Krebszellen sind auf ein funktionierendes intrazelluläres Transportsystem angewiesen, über das Antikörper aus der Zelle hinausgeleitet werden. Myelomzellen transportieren dabei zehn bis hundert Mal mehr Antikörper nach außen als gesunde Immunzellen. Ein zentrales Problem bei der Behandlung des Multiplen Myeloms ist die zunehmende Resistenz der Krebszellen gegenüber Therapien.

Das Team um Hesso Farhan und Utku Horzum am Institut für Pathophysiologie der Medizinischen Universität Innsbruck hat dieses Transportsystem durch genetische Manipulation gezielt unterbrochen. Die Ergebnisse wurden sowohl in Zellkulturversuchen als auch im Tiermodell bestätigt. Tests an Zellen, die direkt von Krebspatientinnen und -patienten entnommen wurden, zeigten vielversprechende Resultate.

Publikation in internationalem Fachjournal

Die Studie wurde im Fachjournal Signal Transduction and Targeted Therapy veröffentlicht. Utku Horzum zeichnet als Erstautor der Publikation verantwortlich.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.