ISTA in Klosterneuburg eröffnet neuen Wirtschaftshof für Logistik und Technik

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Am ISTA-Campus in Klosterneuburg im Bezirk Tulln ist am Mittwoch ein neuer Wirtschaftshof eröffnet worden. Die Anlage umfasst eine Fläche von 573 Quadratmetern und bietet Büro- und Technikräume sowie eine Halle zur flexiblen Nutzung. Präsentiert wurde der Wirtschaftshof von ISTA-Präsident Martin Hetzer.

Neue Anlaufstelle für Logistik und Betrieb

Der Wirtschaftshof soll künftig als zentrale Einrichtung für Logistik und betriebliche Abläufe am ISTA-Campus dienen. Am Standort arbeiten neben Forschern auch Lehrlinge, Handwerker sowie Techniker und Technikerinnen, für deren tägliche Arbeit die neuen Räumlichkeiten genutzt werden sollen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete den Wirtschaftshof als wichtige Herzkammer für den ISTA-Campus. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, die für Wissenschaft und Forschung zuständig ist, war ebenfalls bei den Vorstellungen des Projekts eingebunden.

Der Wirtschaftshof ist Teil der laufenden dritten Ausbauphase des Standorts. Bereits im vergangenen Jahr war am Campus ein Kindergarten eröffnet worden. Derzeit entsteht zudem mit Lab7 eine neue Gebäudegruppe, die weitere Labor- und Forschungsflächen bereitstellen soll. Bis 2036 sind am ISTA weitere Bauprojekte vorgesehen, darunter die Fertigstellung der Laborgebäude 8 und 9.

Betriebliche Infrastruktur an Forschungsstandorten

Grundsätzlich benötigen große Forschungseinrichtungen neben Laboren und Büros auch eine funktionierende betriebliche Infrastruktur im Hintergrund. Wirtschaftshöfe oder vergleichbare Einrichtungen übernehmen an solchen Standorten üblicherweise Aufgaben wie Lagerung, Materialtransport, technische Wartung und die Koordination von Handwerksarbeiten. Sie bilden damit eine organisatorische Grundlage, ohne die der eigentliche Forschungsbetrieb nur eingeschränkt funktionieren würde.

Bei wachsenden Wissenschaftscampus-Standorten wie dem ISTA steigt mit der Zahl der Gebäude und Beschäftigten in der Regel auch der Bedarf an solchen unterstützenden Strukturen. Neben Forschungspersonal sind an derartigen Standorten häufig auch technische und handwerkliche Berufsgruppen tätig, für die eigene Arbeitsbereiche und Werkstätten notwendig sind. Eine räumlich klar zugeordnete Einrichtung für Logistik und Technik kann in solchen Fällen helfen, Abläufe zwischen unterschiedlichen Bereichen eines Campus zu koordinieren.

Der weitere Ausbau von Forschungsstandorten erfolgt allgemein meist in mehreren Phasen, die sich über viele Jahre erstrecken können. Dabei werden neben Laborgebäuden oft auch soziale und betriebliche Einrichtungen berücksichtigt, um den laufenden Betrieb an wachsende Anforderungen anzupassen.