Japankäfer in Vorarlberg: Keine weitere Ausbreitung – toter Käfer in Buchs entdeckt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Japankäfer in Vorarlberg: Keine weitere Ausbreitung – neuer Fund im benachbarten Buchs

Rund ein Jahr nach dem ersten Nachweis des Japankäfers in Vorarlberg hat sich die Tierart im Bundesland nicht weiter ausgebreitet. Das bestätigt Elisabeth Ritter von der inatura in Dornbirn. Im benachbarten Buchs im Kanton St. Gallen wurde unterdessen ein toter Japankäfer gefunden.

Lage in Vorarlberg stabil

Im Juli 2025 wurde in einem Privatgarten in Hörbranz erstmals ein Japankäfer in Vorarlberg entdeckt. Kurz darauf fanden sich vier weitere Exemplare in der Nähe. Seitdem sind nach Angaben der inatura Dornbirn keine weiteren Tiere in Vorarlberg aufgetaucht. Das Land Vorarlberg hat die Maßnahmen zur Eindämmung inzwischen verschärft. Zur Überwachung werden Lockstofffallen eingesetzt.

Neuer Fund in Buchs

Das Liechtensteiner Amt für Umwelt und die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen veröffentlichten eine gemeinsame Medienmitteilung zum Fund eines toten Japankäfers in Buchs. In den nächsten Tagen sollen im Umkreis von drei Kilometern um den Fundort Fallen aufgestellt werden. Ob es sich um einen Einzelfall handelt oder ob bereits ein größerer Befall vorliegt, ist derzeit unklar.

Meldepflicht und Verwechslungsgefahr

Bei der inatura Dornbirn gehen regelmäßig Meldungen zu vermeintlichen Japankäfern ein. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Verwechslungen mit ähnlichen Arten wie dem Junikäfer, dem Rosenkäfer, dem Maikäfer oder dem Gartenlaubkäfer. Wer einen Japankäfer entdeckt, ist zur Meldung beim Amtlichen Pflanzenschutzdienst in Vorarlberg, der inatura Dornbirn, der Landwirtschaftskammer Vorarlberg oder der AGES verpflichtet.

Erkennungsmerkmale

Der Japankäfer ist etwa einen Zentimeter lang und durch seinen metallisch grün gefärbten Kopf mit Bruststück sowie die kupferartig schillernden Flügeldecken erkennbar. Charakteristisch sind zwölf weiße Haarbüschel entlang des Hinterleibs. Die eingeschleppte Tierart befällt zahlreiche Pflanzenarten: Die erwachsenen Käfer fressen frische Blätter, Blüten und Früchte, während die Larven Graswurzeln schädigen.