Kabelbrand am Praterstern: S7 zum Flughafen eingeschränkt – CAT setzt Busse früher ein

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Nach einem Kabelbrand bei der Station Praterstern ist die Anbindung an den Flughafen Wien über die S-Bahn eingeschränkt. Die ursprünglich geplante große S-Bahn-Sperre wurde deshalb um drei Wochen vorgezogen. Die Flughafenschnellbahn S7 kann derzeit nicht wie üblich durchgehend von Floridsdorf bis zum Flughafen fahren, sondern startet vorerst erst bei der Station Geiselbergstraße in Simmering. Ab 7. September soll die S7 zusätzlich auch ab der Station St. Marx Richtung Flughafen verkehren, die mit den Straßenbahnlinien 18 und 71 erreichbar ist.

Zusätzliche Busse und Bahnverbindungen zum Flughafen

Neben der S-Bahn stehen weitere Verbindungen zum Flughafen zur Verfügung. Fernzüge der Kategorien RJX, RJ und IC fahren vom Hauptbahnhof sowie vom Bahnhof Meidling ab. Der Vienna Airport Bus betreibt bereits drei Linien vom Westbahnhof, vom Schwedenplatz und vom Donauzentrum zum Flughafen. Ab 7. September kommen zwei weitere Linien hinzu: die VAB4 startet am Karlsplatz, die VAB5 am Praterstern.

Auch der City Airport Train (CAT) reagierte auf den Kabelbrand mit einem eigenen Schienenersatzverkehr. CAT-Busse fahren von der Marxergasse 1A bei Wien Mitte zum Flughafen, wo sie vor dem Ankunftsterminal 3 halten. In Wien Mitte befindet sich die Haltestelle unweit des CAT-Terminals hinter der Mall in der Marxergasse. Ein Teil der CAT-Busse ist bereits im Einsatz und fährt derzeit im Halbstundentakt.

Taktverdichtung ab 24. August geplant

Ab 24. August soll die Frequenz der CAT-Busse deutlich erhöht werden. Zwischen 7 und 19 Uhr ist dann ein Intervall von zwölf Minuten vorgesehen, außerhalb dieser Zeiten alle 15 Minuten. Insgesamt sollen elf CAT-Busse planmäßig im Einsatz sein, jeder mit 57 Sitzplätzen. Die Fahrzeit mit dem CAT-Bus soll rund 21 Minuten betragen. Damit gehen die Busse zwei Wochen früher an den Start als ursprünglich vorgesehen.

Reisegepäck kann weiterhin mit den CAT-Bussen transportiert werden. Nicht mehr möglich ist es hingegen, das Gepäck bereits in Wien einzuchecken. Der Check-in für den Flug sowie der Ausdruck von Bordkarten für ausgewählte Fluglinien bleibt im CAT-Foyer weiterhin möglich.

Weil der Start des Ersatzangebots vorgezogen wurde, sind nicht alle Vorbereitungen bereits abgeschlossen. Am Flughafen wurde zwar ein Bussteig entsprechend adaptiert, dieser muss aber noch beschildert werden. Auch die Haltestelle bei Wien Mitte ist derzeit nur mit einer Notbeschilderung ausgestattet. CAT-Geschäftsführer Christoph Korherr und Paul Blaguss, Geschäftsführer des beauftragten Busunternehmens, stellten das Ersatzangebot vor.

Neue CAT-Züge für die Zeit nach der Sperre angekündigt

Für die Zeit nach dem Ende der S-Bahn-Sperre wurden bereits neue CAT-Züge präsentiert, die ab Herbst 2027 zum Einsatz kommen sollen. Sie sollen über ausreichend Gepäckablageflächen, breite Gänge und besonders breite Sitze verfügen. Zusätzlich sind WLAN und eine Klimatisierung vorgesehen. Die neuen Züge bieten insgesamt 300 Sitzplätze.

Schienenersatzverkehr bei Streckensperrungen

Grundsätzlich kommt Schienenersatzverkehr zum Einsatz, wenn Bahnstrecken aufgrund von Bauarbeiten, technischen Störungen oder Schäden an der Infrastruktur zeitweise nicht befahrbar sind. Busse übernehmen dabei die Beförderung der Fahrgäste auf jenen Abschnitten, die nicht mit der Bahn erreichbar sind, häufig mit angepassten Haltestellen und Fahrplänen. Bei stark frequentierten Verbindungen wie jener zu einem Flughafen ist besonders relevant, dass Kapazitäten für Reisende mit Gepäck ausreichend vorhanden sind und die Fahrzeiten verlässlich eingehalten werden können.

Kurzfristig eingerichtete Ersatzverkehre bringen in der Praxis oft organisatorische Herausforderungen mit sich, etwa bei der Beschilderung neuer Haltestellen oder der Anpassung bestehender Infrastruktur an veränderte Abläufe. Solche Übergangslösungen werden üblicherweise schrittweise nachgeschärft, während der reguläre Betrieb bereits läuft. Je nach tatsächlichem Verkehrsaufkommen können bei Ersatzverkehren