Land Kärnten fördert Hitzeschutz in Kindergärten und Volksschulen mit vier Millionen Euro
Das Land Kärnten stellt vier Millionen Euro für Hitzeschutzmaßnahmen in Kindertagesstätten, Kindergärten und Volksschulen bereit. Die Kärntner Landesregierung gab die Förderung am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, bekannt.
Gemeinden als Träger der Einrichtungen erhalten 80 Prozent der anfallenden Kosten vom Land finanziert. Mit dem verbleibenden Eigenanteil von 20 Prozent soll insgesamt ein Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro erreicht werden. Die Mittel aus dem Gemeindereferat stehen bis Ende 2027 zur Verfügung.
Breites Spektrum an förderbaren Maßnahmen
Gefördert werden Maßnahmen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Dazu zählen unter anderem Ventilatoren, Hitzeschutzfolien auf Fenstern, die Entsiegelung von Schulhöfen, klimatisierte Bereiche, gekühlte Ruhe- und Bewegungsräume sowie schattige Bereiche und Trinkbrunnen im Freien. Verantwortlich für die neue Förderung ist Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger (SPÖ).
Forderungen an den Bund
Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) und Bildungslandesrat Peter Reichmann (SPÖ) fordern vom Bund einen einheitlichen Hitzeschutzrahmen für den Bildungsbereich. Reichmann spricht sich zudem für eine Anpassung der Schulbaurichtlinien aus, die künftig passive Kühlung vorsehen sollen.
Landeshauptmann Fellner bekräftigte darüber hinaus seine Unterstützung für eine Vorverlegung der Sommerferien um zwei Wochen, die er ab dem Sommer 2027 umgesetzt sehen würde. Sollte eine bundesweite Lösung nicht möglich sein, erklärte Fellner, würde Kärnten die Rolle einer Modellregion für eine solche Ferienverlegung übernehmen.





