Bürgerinitiativen in Kärnten fordern Planungsstopp für 380-kV-Leitung
In Kärnten formiert sich Widerstand gegen eine geplante 380-kV-Starkstromleitung. Rund 15 Bürgerinitiativen haben sich auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeschlossen und fordern einen sofortigen Planungsstopp für das Projekt.
Als rechtliche Vertretung haben die Initiativen den Wiener Anwalt Wolfgang List mandatiert, der auf Umweltrecht spezialisiert ist.
Forderungen und rechtliche Schritte
Die Bürgerinitiativen sprechen sich dafür aus, anstelle der geplanten Freileitung bestehende Leitungen zu stärken oder den Einsatz von Erdkabeln zu prüfen. Wolfgang List hat im Auftrag der niederösterreichischen Umweltorganisation Pro Thayatal zwei Schriftsätze verfasst – einer davon richtet sich an die EU-Kommission, der andere an die Kärntner Landesregierung.
Eine der beteiligten Initiativen ist „Gegenstrom“, die in Arriach gegründet wurde. Sprecherin ist Christa Hintermann. Die Initiativen präsentierten ihre Position am Freitag, dem 10. Juli 2026, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.
APG verweist auf Dialogprozess
Der Netzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat die Gesamtkosten des Projekts mit drei Milliarden Euro beziffert. Nach eigenen Angaben wurden bislang mehr als 1.000 persönliche Gespräche geführt, acht Infomessen in den betroffenen Gemeinden abgehalten und das digitale Infoportal von tausenden Personen besucht. Die APG erklärte, auf Information der Bevölkerung zu setzen und gemeinsam Lösungen finden zu wollen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.






