Kärntner Erfinder entwickelt Plastikschutz für Schafe gegen Wölfe
Ein Schaf namens Ananas aus Kärnten trägt eine Schutzausrüstung aus Plastik, die vor Wolfsangriffen schützen soll. Erfunden hat das Kettenhemd aus Plastik mit Stacheln Rudolf Schaubach.
Schaubach begründet das Prinzip seiner Erfindung damit, dass der Abstand der Stacheln 3,5 Zentimeter betrage, während die Eckzähne von Wölfen einen Abstand von 4 Zentimetern aufwiesen. Er plant, die Schutzausrüstung zu erproben, indem er ein Schaf mit einem Schakal oder Wolf zusammenbringt. Sollte ein solcher Test in Österreich nicht möglich sein, will Schaubach seine Erfindung im Ausland ausprobieren.
Kritik von Schafbauer und Landwirtschaftskammer
Thomas Koch aus Moosburg, nach eigenen Angaben einer der größten Schafbauern Kärntens mit 500 Mutterschafen, hält die Schutzvorrichtung für nicht artgerecht und bezweifelt deren Schutzwirkung gegen Wölfe.
Auch die Landwirtschaftskammer Kärnten äußerte sich ablehnend. Tierzuchtdirektor Johann Burgstaller, früherer Amtstierarzt, erklärte, die Schutzausrüstung beeinträchtige das Schaf in seinem Allgemeinempfinden. Den geplanten Test mit einem Wolf lehnte Burgstaller ab und bezeichnete einen solchen Versuch als Tierquälerei sowie als Hetzen von Tieren wie im alten Rom. Die Landwirtschaftskammer Kärnten lehnt einen derartigen Versuch nach eigenen Angaben absolut ab.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








