Kärnten: Kindergärten fordern mehr Hitzeschutz
Nach zwei Hitzewellen mit Temperaturen von über 30 Grad in diesem Sommer fordern Elementarpädagogen in Kärnten besondere Schutzmaßnahmen für Kinder in Kindergärten. Kinder zählen bei Hitze neben älteren und chronisch kranken Menschen zu den besonders gefährdeten Gruppen, da sie hohe Temperaturen schlechter ausgleichen können als Erwachsene.
Belinda Ratz, Obfrau der Berufsgruppe der elementaren Bildungseinrichtungen, spricht sich für einen langfristigen Plan sowie für weitergehende Förderungen aus, die über bestehende Maßnahmen hinausgehen. Als mögliche Schutzmaßnahmen nennt sie unter anderem UV-Segel und mehr Bepflanzung in den Außenbereichen.
Vier Millionen Euro für Schutzmaßnahmen
Die Kärntner Landesregierung hat Anfang Juli eine neue Förderung für Hitzeschutzmaßnahmen beschlossen. Bis Ende 2027 stehen Kindergärten, Kindertagesstätten und Volksschulen insgesamt vier Millionen Euro für rasch umsetzbare Maßnahmen zur Verfügung.
Im laufenden Betrieb setzt das pädagogische Personal bereits auf praktische Maßnahmen wie Wasserspiele und achtet verstärkt auf ausreichend Schatten für die Kinder.








