Klagenfurter Verein OIKOS verbindet Suchttherapie mit Möbelrestauration
Der Verein OIKOS in Klagenfurt unterstützt suchtkranke Menschen mit einem Therapieprogramm, das unter anderem kreative Arbeit in einer eigenen Werkstatt umfasst. Dort werden alte Möbel restauriert und zu neuen Einzelstücken verarbeitet.
Kreativtherapie als Bestandteil der Behandlung
Die Möbelrestauration ist fester Bestandteil des therapeutischen Angebots bei OIKOS. In der vereinseigenen Werkstatt arbeiten Teilnehmende des Programms an der Aufarbeitung und Neugestaltung alter Möbelstücke.
Eine der Teilnehmerinnen ist die 48-jährige Doris. Sie verfügt über zwei Universitätsabschlüsse und war jahrelang in einer Führungsposition tätig. Im Laufe der Zeit entwickelte sie eine Alkoholabhängigkeit, die sie vor ihrem Umfeld verbarg.
Veränderte Muster im Suchtgeschehen
Catherine Huber, Sozialarbeiterin bei OIKOS, beobachtet Veränderungen bei den Klientinnen und Klienten des Vereins. Laut Huber wird das Klientel zunehmend jünger. Zudem sei ein erhöhter Mischkonsum festzustellen: Betroffene konsumierten gleichzeitig unterschiedlichste Substanzen, sogenannter polytoxer Konsum. Einige dieser Substanzen würden über das Internet bestellt.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








